Fragwürdige Rechnungsschreiben für Telefonsex

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Deutsche Presse-Agentur

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor fragwürdigen Rechnungen und Mahnungen über Telefonsex-Dienste. Eine Firma versende derzeit entsprechende Schreiben und verlange 75 Euro.

Die Angeschriebenen hätten eine bestimmte Telefonnummer angerufen und eine „kostenpflichtige Serviceleistung“ in Anspruch genommen, heißt es laut den Verbraucherschützern aus Mainz im ersten Schreiben. In der späteren Mahnung sei dann von „Telefonsex“ die Rede, inklusive Mahnkosten würden 110 Euro verlangt.

Die Verbraucherschützer raten Empfängern der Schreiben, sich genau nachweisen zu lassen, dass ein wirksamer Vertrag über den geforderten Preis abgeschlossen wurde. Denn eine Zahlungsverpflichtung bestehe für Verbraucher nur dann, wenn eine Leistung bestellt oder vereinbart war. Bevor gezahlt wird, sollte außerdem ein Nachweis darüber erfolgen, dass überhaupt vom betroffenen Anschluss die entsprechende Nummer angewählt wurde. Das dürfe der Firma schwer fallen, heißt es. Denn die Anbieter seien keine Netzbetreiber und könnten dementsprechend auch keinen Einzelverbindungsnachweis vorlegen.

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