Frühförderung für behinderte Kinder kostet nichts

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Deutsche Presse-Agentur

Eltern müssen sich nicht an den Kosten für Früherkennung und Frühförderung behinderter Kinder beteiligen. Darauf weist die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung hin.

Ziel der Maßnahmen sei, die Entwicklung des Kindes sowie die Beratung der Eltern frühzeitig sicherzustellen, so die Organisation aus Marburg. Werden die Kinder in Tageseinrichtungen betreut, zahlt der Sozialhilfeträger die Kosten, die mit dem sonderpädagogischen Förder- und Betreuungsbedarf zusammenhängen. Eltern müssten sich an diesen Kosten nicht beteiligen, so die Bundesvereinigung. Anders sehe es jedoch bei integrativen Einrichtungen aus. Dort könnten von den Eltern die Beiträge erhoben werden, die auch Väter und Mütter nicht-behinderter Kinder zahlen müssen.

Diese und ähnliche Informationen hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe in der Broschüre „Gewusst wo“ zusammengefasst. Sie kann für 3,50 Euro plus Versand unter der Rufnummer 06421/49 11 23 bestellt werden. Sie steht außerdem im Internet unter www.lebenshilfe.de zum kostenlosen Download.

Kostenloser Download der Broschüre: http://www.lebenshilfe.de/wDeutsch/aus_fachlicher_sicht/downloads/Gewusstwo.pdf

Website der Lebenshilfe: www.lebenshilfe.de

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