Fleischerinnungen haben fusioniert

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Am Dienstagabend hat sich auch die Heidenheimer Innung der „Fleischer-Innung Ostalb“ angeschlossen. Rückwirkend zum 1.1.2018 gi
Am Dienstagabend hat sich auch die Heidenheimer Innung der „Fleischer-Innung Ostalb“ angeschlossen. Rückwirkend zum 1.1.2018 gibt es nur noch eine Innung mit 92 Betrieben – mit dem seitherigen Obermeister Jürgen Vetter (Wasseralfingen) an der Sp (Foto: Dieter Volckart)

HÜTTLINGEN/OSTALBKREIS (vo) – Am Dienstagabend hat sich auch die Heidenheimer Innung bei einer Fusionsversammlung im Hüttlinger Gasthaus „Lamm“ der „Fleischer-Innung Ostalb“ angeschlossen. Rückwirkend zum 1.1.2018 gibt es in der Region also nur noch eine Innung - die Fleischer-Innung Ostwürttemberg mit zusammen 92 Betrieben – mit dem seitherigen Obermeister Jürgen Vetter (Wasseralfingen) an der Spitze. Erster Gratulant war Landesinnungsobermeister Joachim „Jogi“ Lederer aus dem südbadischen Wiesental.

Dass dieser Zusammenschluss kommen würde, hatte sich schon bei der Innungsversammlung im vergangenen Jahr an selber Stelle angedeutet. Jürgen Vetter nannte folglich die Fusion zwar nicht alltäglich, aber sinnvoll, können doch die vorhandenen Einrichtungen jetzt von allen Betrieben genutzt werden. „Formsache“ nannte Vetter die folgenden Regularien: Die Bestätigung der Fusion, die Neufassung der inhaltsgleichen Satzung, sowie die Vermögensübertragung von den ursprünglichen Einzelinnungen. In geheimer Wahl blieb Jürgen Vetter ohne Gegenstimmen Innungsobermeister, sein Stellvertreter wurde Alfred Scheffel, Geschäftsführer Christian Mayer und dem Vorstand gehören künftig Barbara Bihr, Diana Röhrle, Bernd Klotzbücher, Klaus Köpf, Michael Kurz, Hans Peter Lerch, Wilhelm Mäurer, Detlev Paeck, Stefan Renner, Stefan Scherrenbacher, Tobias Widmann und Josef Zeller an. Auch der neue Haushaltsplan mit einem Volumen von rund 46.000 Euro wurde genauso gebilligt, wie die Höhe des Beitrags zur Fleischer-Innung Ostwürttemberg.

Lederer: Stolz auftreten

Mit der ihm eigenen Dynamik gratulierte Landesinnungsobermeister Lederer zur gelungenen Fusion von 70 Betrieben aus dem Ostalbkreis und 22 aus dem Bereich Heidenheim zur Fleischer-Innung Ostwürttemberg. Gleichzeitig strahlte er Optimismus und Selbstvertrauen aus auch in Richtung seiner Berufskollegen. Die Fleischer könnten ruhig mit stolz geschwellter Brust auftreten und bräuchten mit ihren Fähigkeiten nicht hinter dem Berg zu halten. Auch Andreas Ebner von der Berufsschule zeigte sich in seinem Grußwort zufrieden mit der gegenwärtigen Azubi-Situation, während Martina Bühlmeyer vom Veterinäramt nach den Vorkommnissen im Schlachthof Tauberbischofsheim auf die Tierschutzrichtlinien verwies. Von der Kreishandwerkerschaft gratulierte Katja Maier zum wegweisenden Schritt und forderte dazu auf, mutig in die Zukunft zu blicken. In weiteren Grußworten bot der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Hubert Kucher auch weiterhin eine Zusammenarbeit in puncto regionale Vermarktung an und Fleiga-Vertreter Dieter Vogel lud zum Jubiläum 100 Jahre Fleiga im Sommer dieses Jahres nach Schwäbisch Gmünd ein. (vo)

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