Flach an der Wand: Den Arbeitsplatz verstecken

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Wohnen und Arbeiten lassen sich häufig nicht trennen. Auf der internationalen Möbelmesse „imm cologne“ in Köln (19. bis 25. Januar) zeigen viele Hersteller nun neue Schreibtische und Sekretäre, die beides verbinden.

So lassen sie sich durch das Hochklappen der Arbeitsfläche und das Verdecken des Innenlebens als Wohnmöbel tarnen. Meist ist die Tiefe so gering, dass sie in der Wohnung kaum Platz wegnehmen.

„Die Wohnräume wachsen zusammen: Bad und Schlafzimmer, die Küche mit dem Wohn- und Essbereich - und der Freizeitbereich eben auch mit dem Arbeitszimmer“, sagt Elmar Duffner, Präsident des Verbands der deutschen Möbelindustrie (VDM) mit Sitz im nordrhein-westfälischen Bad Honnef . „Auch bei den Herstellern nehmen entsprechend die Mischformen zu, zum Beispiel Mixturen aus bequemem Sitzen und Arbeiten.“

Der Hersteller Voglauer zeigt mit dem „I-Panel“ einen modernen Sekretär, dessen Arbeitsfläche auf Wunsch hinter einer vertikal verschiebbaren Platte verschwindet. Drucker und Papier haben im Hohlraum des Hockers unter der Sitzfläche Platz. Auf- und zuklappen lässt sich der „Magic Cube Work“ vom Hersteller Yomei. Und beim „Flatmate“ von rephorm aus Berlin lässt sich die Arbeitsfläche hochklappen. Der Korpus des Sekretärs ist nur so tief, dass über eine Tür an den Seiten je ein Aktenordner eingestellt werden kann.

Internationale Möbelmesse „imm cologne“: www.imm-cologne.de

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen