Flämische Ministerin warnt vor Illusionen über Opel

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Deutsche Presse-Agentur

Im Überlebenskampf des Autoherstellers Opel hat die flämische Wirtschaftsministerin Patricia Ceysens vor Illusionen gewarnt. „Es gibt viele Spekulationen, und wir müssen darauf achten, den Menschen keine falschen Hoffnungen zu machen“, sagte Ceysens am Samstag in Brüssel.

Die Ministerin der flämischen Regionalregierung reagierte damit auf Berichte, wonach der US-Mutterkonzern General Motors (GM) die belgische Opel-Fabrik in Antwerpen schließen wolle. „Es ist kein Geheimnis, dass die Lage bei GM schlecht ist, sowohl in Amerika als auch in Europa“, fügte Ceysens hinzu. Flanderns Ministerpräsident Kris Peeters werde am Montag in Wiesbaden mit seinem hessischen Amtskollegen Roland Koch zu Beratungen über die Zukunft von Opel zusammentreffen, sagte Ceysens. Am Dienstag komme die Geschäftsführung von GM Europa nach Brüssel, um dort mit der flämischen Regierung zu sprechen.

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