„Finanztest“: Basistarif der Privaten lohnt sich nicht

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Deutsche Presse-Agentur

Der Basistarif der privaten Krankenversicherungen bietet Stiftung Warentest zufolge vergleichsweise bescheidene Leistungen für teures Geld. Deshalb sollten freiwillig gesetzlich Versicherte nicht in den Basistarif wechseln, rät die Zeitschrift „Finanztest“.

Der Basistarif biete keine umfangreicheren Leistungen und sei mit einem monatlichen Beitrag von 569,63 Euro nicht günstiger. Dafür seien bei der gesetzlichen Versicherung aber Ehepartner und Kinder ohne eigenes Einkommen mitversichert.

Auch der Wechsel vom Standardtarif für Rentner in den Basistarif ist nach Angaben der Zeitschrift nicht zu empfehlen. Der Basistarif sei teurer und biete weniger Leistungen. Wer sich gemäß der seit Jahresbeginn gültigen Gesetzeslage pflichtversichern muss, gesund und nicht allzu alt ist, sollte die Kosten eines privaten Vollversicherungstarif prüfen. Dieser könne günstiger sein als der Basistarif.

Einen Vorteil bietet der Basistarif den Angaben zufolge aber: Keine Krankenversicherung dürfe ihn verweigern. Auch Risikozuschläge für Kranke seien nicht zulässig. Seit dem 1. Januar 2009 gilt in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht für alle Bürger.

Weitere Informationen: www.test.de

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