Die Runden mit dem Feuerwehrauto waren der Hit bei den kleinen Besuchern des Feuerwehrfests in Wössingen.
Die Runden mit dem Feuerwehrauto waren der Hit bei den kleinen Besuchern des Feuerwehrfests in Wössingen. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

Seit 1979 gibt es in Wössingen das Feuerwehrfest – für die 100-Seelen-Gemeinde ist es der Jahreshöhepunkt und eine „kleine Ipfmess“, bei der alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

Schon der Bieranstich wurde bis zum frühen Morgen gefeiert, unter den Gästen waren auch Bob Schneider und seine Tochter Sydney aus Michigan in den USA. Groß war auch der Ansturm auf Frühschoppen und Mittagstisch. Das Küchen- und Service-Team hat in knapp zwei Stunden Gäste aus der ganzen Region verköstigt, wesentlich mehr, als Wössingen Einwohner hat.

Auf der Festwiese konnten sich die Kinder auf einer großen Hüpfburg austoben oder eine Rundfahrt mit dem Löschfahrzeug machen. Die Kinder waren hell begeistert. So klein Wössingen ist, nutzt es doch alle Möglichkeiten. So postet ein fünfköpfiges Juniorenteam der Feuerwehrfreunde mit Anita Joas, Nathalie Schneider, Isabell Schneider, Florian Joas und Magdalene Joas über Instagram Fotos von Wössingen.

Bis 1986 hatte das Fest im Schuppen von Ottmar Stritzelberger stattgefunden, seit 1987 stellt Kornelius Schneider seine Scheune zur Verfügung. Zwar gibt es seit 2005 keine eigenständige Feuerwehr mehr in Wössingen, sie wurde nach Zipplingen eingegliedert. Dafür wurde der Verein Feuerwehrfreunde gegründet, der 2013 auch das 125-jährige Bestehen der Wössinger Feuerwehr gefeiert hat.

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