Feuerwaffen sind für Bürger verboten

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Mit der erwähnten Verordnung wurde die bis dahin geltende Begünstigung für öffentliche Schützengesellschaften und für „Freyschießen“ gänzlich aufgehoben.

Im freien Feld durfte nun kein Feuergewehr mehr getragen werden. Ausnahmen gab es nur für Personen, die dienstlich eine Waffe zu tragen hatten, und für Jäger bei Ausübung ihres Waidwerks.

Außerdem wurde es Reisenden, „welche Waaren oder Geldsummen mit sich führen“, erlaubt, sich auf ihren Reisen zur eigenen Sicherheit mit ,,Pistolen oder Terzerols“ (ein Terzerol ist eine kleine Pistole mit zwei Läufen) auszustatten.

Da es in jener Zeit auch Reisende gab, die eine Feuerbüchse mit sich führten, durften sie nur durchreisen, das Schloss abgeschraubt und das Gewehr ungeladen war. Andernfalls wurde ihnen mit einer „Konfiskationsstrafe“ gedroht. Ihre Waffe wurde beschlagnahmt.

In einer anderen Verordnung wird den Ämtern und der Pfarrgeistlichkeit empfohlen, Druckgeschäfte aller Art der Hofbuchdruckerei zu übertragen, „um so mehr..., als man dafür Sorge tragen wird, daß stets gute und richtige Arbeit gegen billige Preise geliefert werden soll.“

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