Feinstaubbelastung führt zu höherem Allergierisiko

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Deutsche Presse-Agentur

Wohnen Eltern in der Nähe vielbefahrener Straßen, sollten sie nicht unbedingt zur Hauptverkehrszeit lüften. Kinder, die an verkehrsreichen Straßen aufwachsen, leiden häufiger unter Allergien.

Das ergab eine im Jahr 2008 vom Institut für Epidemiologie des Helmholtz Zentrums München veröffentlichte Studie. Für diese wurden 3000 Kinder im Großraum München über sechs Jahre beobachtet. Sie wohnten zwischen 50 und mindestens 750 Metern von einer verkehrsreichen Straße entfernt, berichtet die Zeitschrift „eltern“.

Es gebe einen Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung und Allergierisiko, sagt Prof. Erich Wichmann. Bei den Kindern seien häufiger Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen aufgetreten. Um die Kinder nicht unnötigen Belastungen durch Abgase auszusetzen, sollten Eltern mit ihnen für den Weg zum Kindergarten oder zu Schule möglichst verkehrsarme Seitenstraßen wählen, rät Joachim Heinrich, Leiter der Studie, in „eltern“. Spielen die Kinder draußen, sollten sie Grünflächen und Spielplätze abseits großer Straßen aufsuchen.

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