Feingefühl auf schweren Schleppern

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Der Ball ist drin und beschert wichtige Punkte.
Der Ball ist drin und beschert wichtige Punkte. (Foto: bay)

Gewandtheit und Schnelligkeit waren auch beim 49. Schlepper-Geschicklichkeits-Turnier gefordert, das der Fanfarenzug Einhart am Sonntag neben dem Bürgerhaus veranstaltete. Doch dabei sein war für die meisten Teilnehmer das Entscheidende. Knapp über 100 Traktorfahrer gingen an den Start. Nicht ohne Stolz meinte der erste Vorsitzende des Fanfarenzugs Einhart, Raphael Scham, dass es in der ganzen Region keinen ähnlichen Wettbewerb für Schlepperfahrzeuge gibt. Insgesamt fünf PS-starke Trecker von gängigen Herstellerfirmen des In- und Auslandes standen den Akteuren zur Verfügung.

In den einzelnen Disziplinen gab es zum ersten einen Parcours, der mit Schlepper und Anhänger zu durchfahren war. Eine Milchkanne auf der Ladepritsche des Anhängers durfte bei allen Manövern nicht umfallen, sonnst gab es Punktabzug. Zum andern war die Geschicklichkeitsprüfung mit fünf Aufgabenstellungen Vorgegeben. Mit einer Frontladegabel am Fahrzeug musste ein Basketball vom Boden aufgenommen und in einen Korb befördert werden. Bei der zweiten, vielleicht schwierigsten Disziplin, bestand die Aufgabe darin, das Fahrzeug auf eine Wippe zu bugsieren und mindestens drei sekundenlang in der Waagerechten zu verharren, erschwert kam ein Zeitlimit hinzu, das nur fünfzehn Sekunden betrug.

Aufgabe Nummer Drei: Ein Tennisball, der auf der angehängten Ackerschiene lag, musste im Rückwärtsgang von A nach B und wieder in die Ausgangsposition transportiert werden, ohne dass er herunterfiel. Alle Landtechnikbetriebe in der näheren Umgebung, sprich aus Altshausen, Ertingen Herbertingen, Hohentengen und Ostrach hatten ihre nagelneuen Markengeräte von Case, Claas, Deutz, Fendt, John Deere und Kubota kostenlos für den Wettbewerb zur Verfügung gestellt. Die schönen, wertvollen Ehrenpreise kamen in erster Linie aus den Reihen der einheimischen Betriebe und Firmen, sowie aus der Raumschaft Mengen und Ostrach. Für das leibliche Wohl sorgte die komplette Mannschaft aus den Reihen der engagierten Mitglieder des Fanfarenzugs Einhart. Für Musik sorgten die brummenden, manchmal auch aufheulenden Motoren der Schlepper.

Auf dem Gelände für die Oldtimer-Parade gab es Vieles zu bewundern, das auch immer wieder aufs Neue die Besucher zum Fachsimpeln anregt. Zudem gab es für Kleinkinder einen riesigen Sandspielkasten. Die gesamte Organisation stellte der Fanfarenzug in eigener Regie auf die Beine. Ohne die Mithilfe und das Engagement der angrenzenden Nachbarn um das Turniergelände herum, wäre die Veranstaltung nicht möglich, unterstrich Vereinsvorstand Raphael Scham.

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