FDP-Abgeordneter Hoher kritisiert Corona-Maßnahmen

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Der FDP-Landtagsabgeordnete Klaus Hoher
Der FDP-Landtagsabgeordnete Klaus Hoher (Foto: Sandra Philipp)
Schwäbische Zeitung

Auch der FDP-Landtagsabgeordnete Klaus Hoher ist vom Anstieg der Corona-Infizierten und der Belegung der Intensivbetten alarmiert. Doch gingen die beschlossenen Maßnahmen an den derzeitigen Erkenntnissen vorbei. Familienfeiern, Urlaubsrückkehrer und Schlachtbetriebe seien für die großen Infektions-Hotspots verantwortlich. Die Einschränkungen treffen die Falschen, heißt es in der Pressemitteilung des Abgeordneten.

Im Hotel- und Gaststättengewerbe seien Hygiene-, Abstands- und Nachverfolgungsregeln eingeführt und könnten überwacht werden. „Die Hoteliers und Gastronomen haben viel Geld in Hygienemaßnahmen investiert, dies wird nun leider nicht belohnt, im Gegenteil. Gleiches gilt für die Kulturbranche. Veranstaltungen, Museen, Konzerte, Kinos und vieles mehr haben gute Hygienekonzepte vorgelegt, leider vergebens“, teilt das Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten mit. „Besonders unverständlich halte ich als sportpolitischer Sprecher die Verbote im Amateursport. Sportplätze im Freien sind nachweislich keine Infektionsherde, dennoch müssen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre bevorzugten Sportarten für einen Monat ruhen lassen“, wird Klaus Hoher zitiert.

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