Fastfood erhöht Asthmarisiko von gestillten Kindern

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Deutsche Presse-Agentur

Hoher Fastfood-Konsum kann das Asthmarisiko von gestillten Kindern wieder erhöhen. Das ergab eine Untersuchung der University of Alberta und der University of Manitoba in den USA.

Dies teilte die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne mit. Laut den Lungenärzten haben Kinder, die zwölf Wochen oder länger gestillt werden, ein geringeres Asthma-Risiko als nicht-gestillte Kinder. Anscheinend könne viel Fastfood diesen Effekt aber wieder aufheben.

Für die Studie wurden 700 Mädchen und Jungen untersucht, von denen 246 unter Asthma litten. Von den Kindern, die mindestens zwölf Wochen gestillt worden waren, hätten nur diejenigen kein Asthma bekommen, die seltener als ein- oder zweimal pro Woche Fastfood aßen, so die DGP. Der Grund, warum Fastfood die Neigung für Asthma erhöhen kann, sei allerdings unklar. Möglicherweise hätten die betroffenen Kinder weniger Obst und Gemüse gegessen, wodurch es zu einer Mangelernährung kam. Es werde außerdem vermutet, dass der hohe Fett- und insbesondere der hohe Salzgehalt der Fastfood-Produkte mit verantwortlich für die Ausbildung von Asthma sind.

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