Fahrgäste der Jagsttalbahn bekommen Entschädigung

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 Im Juni 2019 startet Go-Ahead seinen Betrieb in der Region.
Im Juni 2019 startet Go-Ahead seinen Betrieb in der Region. (Foto: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Aalen (an) - Auch Inhaber von Dauerkarten auf der Bahnstrecke zwischen Aalen und Crailsheim (Jagsttalbahn) erhalten jetzt eine Entschädigung. Auf diesem Streckenabschnitt war bei Betriebsbeginn von Go-Ahead im Juni 2019 ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Seit vergangener Woche können Stammkunden im regionalen Schienenverkehr in Baden-Württemberg für jetzt insgesamt elf Strecken den Antrag auf eine einmalige Entschädigung für einen Monatsbeitrag stellen.

Diese Teilstrecke des Netzes von Go-Ahead wurde versehentlich nicht in der ursprünglichen Streckenauswahl berücksichtigt. Es wurde nur die Remstalbahn aufgenommen, obwohl auch für das Jagsttal anhand objektiver Kriterien zu schlechte Werte bei Pünktlichkeit und Zugausfällen ermittelt wurden.

Den Antrag auf Rückzahlung eines Monatsbeitrages können die Kunden über die bwegt-Webseite des Landes www.bwegt.de/entschaedigung stellen. Bwegt nutzt für die Abwicklung der Zahlungen und für die Kundenkommunikation die Dienstleister DB Regio und DB Dialog. Fahrgäste, die bereits einen Entschädigungsantrag gestellt haben, der auch die Strecke Aalen-Crailsheim betrifft, müssen keinen neuen Antrag stellen. Der Entschädigungsbetrag wird, wenn der Antrag korrekt gestellt wurde, direkt überwiesen.

Auf der bwegt-Webseite werden alle Fragen zur Entschädigung über FAQs beantwortet, eine telefonische Kundenhotline steht darüber hinaus für weitere Fragen zur Verfügung. Entschädigt werden Fahrgäste, die von Schlechtleistungen im regionalen Bahnverkehr zwischen Juli 2019 und Januar 2020 betroffen waren und eine Monats- oder Jahreskarte, ein Abonnement, eine Zeitkarte des DB-Fernverkehrs oder eine Bahncard 100 besaßen.

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