„Fahren auf Sicht“ beugt Notbrems-Situationen vor

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Deutsche Presse-Agentur

Wenn Autofahrer nach dem Grundsatz „Fahren nach Sicht“ unterwegs sind, verringern sie das Risiko, in überraschende Notbrems-Situationen zu geraten.

Das Prinzip besagt, nur so schnell zu fahren, dass das Fahrzeug immer innerhalb der Sichtweite sicher zum Stehen gebracht werden kann, so der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) in Wien. Dazu ist es nötig, den Sicht- und Straßenbedingungen entsprechend das Tempo zu verringern.

Taucht plötzlich auf der Fahrbahn ein Hindernis auf, bleibt dem Fahrer nur wenig Reaktionszeit. Ist das Tempo zu hoch, ist ein Zusammenprall meist nicht mehr zu vermeiden. Von Ausweichmanövern ist laut ÖAMTC abzuraten - das Fahrzeug kann dabei ins Schleudern geraten, was die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Droht ein Zusammenstoß, empfiehlt der Club, das Lenkrad mit beiden Händen festzuhalten, voll zu bremsen und während des gesamten Bremsmanövers den Druck auf dem Bremspedal zu halten. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe ist gleichzeitig die Kupplung zu treten, damit der Motor nicht abgewürgt wird. Wichtig ist den Angaben zufolge auch die Blickführung: Denn wohin der Fahrer schaut, lenkt er auch das Auto.

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