Für mehr Details: Schärfentiefe richtig einstellen

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Deutsche Presse-Agentur

Fotos müssen nicht immer durchgängig scharf sein. Vor allem wenn es wie in der Porträtfotografie darum geht, Details hervorzuheben, arbeiten Könner mit Schärfentiefe, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.

Sie sei ein wesentliches Gestaltungsmittel und entscheide über die Tiefenwirkung einer Aufnahme sowie über die Blickführung des Betrachters. Generell gilt für die Schärfentiefe: Je offener die Blende, desto geringer ist die Schärfentiefe in einem Bild. Eine offene Blende von 2,8 oder 4 lässt den Hintergrund unscharf verschwimmen. Wird dann noch der richtige Abstand gewählt, so besteht der Hintergrund nur noch aus sanft ineinanderfließenden Flächen. Der Blick des Betrachters ist dort, wo der Fotograf ihn haben möchte: bei Porträts zum Beispiel auf dem Gesicht.

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