Für Kreuzottern gibt es Fangprämien

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Auf den Oberamtsbezirk Sigmaringen trifft es 230, Gammertingen 602 Stück der schädlichen und giftigen Reptilien. An Prämien zahlte der Oberamtsbezirk Sigmaringen 69 Mark und Gammertingen 180,60 Mark. Die meisten Kreuzottern wurden in Jungnau gefangen, nämlich 123 Stück und hierfür 36,90 Mark bezahlt. Hier in unserer Stadt wurden 14 Stück erlegt. Das häufige Vorkommen der Kreuzottern im Laucherttale dürfte auf das steinige, gestrüppige Gelände und die vielen Raine und Brachfelder daselbst zurückzuführen sein.

Sigmaringen, Freitag, den 15. Januar 1909: Im Schaufenster des Herrn Kaufmann Friedrich Frick hier (Antonstraße) ist zur Zeit ein Oelgemälde des hiesigen, in Paris weilenden Kunstmalers Emil Trebicky ausgestellt. Nach der uns zur Verfügung gestellten großen Pariser Zeitschrift „Le Gaulois„ vom 13. März 1908 ist dieses, einen Zigeuner darstellende Bild in der Frühjahrsausstellung des Pariser unabhängigen Künstlerbundes unter mehr als 6000 Bildern als das hervorragendste an erster Stelle genannt und einer sehr günstigen Kritik unterzogen worden, mit dem Bemerken, dass es sich würdig den besten künstlerischen Schöpfungen des Pariser „großen Salons" anreiht.

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