Eva-Maria Fischer wird Ortsvorsteherin in Hundersingen

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Eva-Maria Fischer wird Ortsvorsteherin von Hundersingen. Dies hat der neugebildete Ortschaftsrat vorbehaltlich der Bestätigung durch den Oberstadioner Gemeinderat am Mittwoch einstimmig beschlossen. Erste Stellvertreterin wird Ivonne Rieger, zweiter Michael Neubrand.

Viele Ehrungen

Nach 15 Jahren als Ortschaftsrat und zehn Jahren als Ortsvorsteher hatte Edgar Fürst im Mai nicht mehr kandidiert. Oberstadions Bürgermeister Kevin Wiest würdigte die in Fürsts Amtszeit erbrachten Leistungen und nannte unter anderem die Sanierung des Rathauses, die Reparatur der Kirchturmuhr, die Herstellung der schnellen Internetanbindung, die Bereitstellung der Gasversorgung und die Schaffung neuer Bauplätze in der Ortsmitte. Zusammen mit Edgar Fürst wurden Konrad Schmucker nach 30 Jahren und Axel Laub nach 20 Jahren aus dem Ortschaftsrat verabschiedet. Schmucker war zudem 15 Jahre Mitglied des Gemeinderats von Oberstadion. Bürgermeister Wiest überreichte Konrad Schmucker und Axel Laub die ihnen zustehende Auszeichnung durch den Gemeindetag von Baden-Württemberg. Bei der Sitzung nicht anwesend war das nach fünf Jahren ebenfalls ausscheidende Ratsmitglied Norbert Undank.

Zur Konstituierung und Verpflichtung des neu gewählten Ortschaftsrats von Hundersingen nahmen drei bisherige und vier neue Räte am Tisch Platz. Bisherige Mitglieder sind Eva-Maria Fischer, Michael Neubrand und Bruno Pilger. Ihre erste Sitzung absolvierten Ivonne Rieger, Stefan Reich, Patrick Braig und Carsten Jörg.

Gute Zusammenarbeit in dem Gremium

„Es war immer ein freundliches und konstruktives Miteinander“, würdigte Bürgermeister Kevin Wiest die Zusammenarbeit der ausgeschiedenen Ratsmitglieder in der Bürgervertretung. Das vor zwei Jahren dem Teilort Hundersingen gewährte eigene Budget in Höhe von jährlich 2500 Euro habe sich bewährt und zur Erleichterung von Entscheidungen beigetragen, bewertete der Bürgermeister die Übertragung von mehr Eigenverantwortung auf den Ortschaftsrat.

Was Wiest besonders freut, ist die Verdopppelung der Frauenquote im Rat und die zusätzliche Verjüngung. Mit 25 Jahren ist Stefan Reich das jüngste Ratsmitglied, Patrick Braig mit 30 das zweitjüngste. Zum Schlus mahnte Bürgermeister Wiest die jetzigen Ratsmitglieder, den auf die Verfassung und zur Einhaltung der anstehenden Pflichten geleisteten Eid ernst zu nehmen und die für die Beratungen in nicht öffentlicher Sitzung geltende Verschwiegenheit zu beachten.

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