Eschach will Anschluss nicht verlieren

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Nach vier heftigen Niederlagen wollen Marco Stohr und der TSV Eschach gegen Aufsteiger Straßberg endlich wieder jubeln.
Nach vier heftigen Niederlagen wollen Marco Stohr und der TSV Eschach gegen Aufsteiger Straßberg endlich wieder jubeln. (Foto: Christian Metz)
Christian Metz

Der TSV Eschach hat am Mittwoch um 19.30 Uhr den TSV Straßberg zum Nachholspiel zu Gast. Für die Eschacher geht es darum, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.

Es war zu befürchten: Am vergangenen Wochenende war der TSV Eschach spielfrei - Trainerteam und Mannschaft mussten tatenlos mitansehen, wie es runter ging auf Tabellenplatz 17. TSV-Trainer Stefan Krause sieht’s ganz nüchtern: „Wir haben mit unseren Ergebnissen zuletzt natürlich dazu beigetragen, dass es jetzt so gekommen ist.“ Der bisherige Tabellenletzte, die TSG Ehingen, gewann auswärts mit 2:0 in Ochsenhausen und zog an den Eschachern vorbei - es wird immer enger für den Vorjahresfünften. Dass das zweite Jahr nach dem Aufstieg das schwierigere ist, ist ja kein neues Phänomen: Die Euphorie ist weg, die Gegner haben sich auf die eigene Spielweise eingestellt.

TSV hat noch einige Spiele weniger als die Konkurrenz

Die Hoffnung: Der TSV ist das Team mit den wenigsten Spielen (20). „Die Mannschaften vor uns haben zwei, drei oder sogar vier Spiele mehr absolviert“, rechnet Krause vor. „Aber natürlich müssen wir unsere Spiele erst einmal gewinnen.“ Ein kleiner Mutmacher: Im Punkteschnitt liegt Eschach (1,05 pro Spiel) immer noch knapp vor Heimenkirch (1,04), Ehingen (1,04) und Weingarten (0.96).

Das gilt aber nicht für die letzten Spiele: vier Begegnungen, 3:21 Tore – das ist die Bilanz eines Absteigers. Zehn Tage hatten die Trainer Stefan Krause und Furat Yenidogan jetzt Zeit, mit ihrer Mannschaft daran zu arbeiten, dass diese Serie im Duell mit dem TSV Straßberg ein Ende findet.

„Wir haben viel getan“, sagt Krause. „Vollzählig waren wir allerdings im Training nicht. Wir kämpfen da mit demselben Problem wie unser Vorgänger.“ Sprich: Von dem ein oder anderen würden sich die Coaches mehr Engagement erwarten. „Ich will mir doch nicht am Ende der Saison vorwerfen: Ach hätten wir doch da und da ein wenig mehr gemacht.“

Defensivspieler Eitel hat seine Sperre abgesessen

Am Mittwoch jedenfalls werden Krause und Yenidogan fast den vollen Kader zur Verfügung haben – nur Patrick Abt ist immer noch im Krankenstand. Michael Eitel hat seine Sperre abgesessen – er wird für die Defensivarbeit sehnsüchtig zurückerwartet. Auch Thomas Reutlinger und Florian „Locke“ Locher sind wieder im Training.

Trotzdem: Die Partie gegen den TSV Straßberg wird ein ganz schweres Stück Arbeit: Die Straßberger sind sehr stark ins neue Jahr gestartet. Aus acht Spielen haben sie immerhin zwölf Punkte geholt – nur gegen Berg und Weiler hat der Aufsteiger in 2018 verloren. Die aktuelle Form ist bombig: In der vergangenen – englischen – Woche hat Straßberg sieben Punkte gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf geholt. Und bei der TSG Balingen II gelang am Sonntag auch endlich der erste Auswärtssieg.

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