Ermittlungspanne nach Amoklauf

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Deutsche Presse-Agentur

Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech hat Kritik an der Ermittlungspanne nach dem Amoklauf von Winnenden zurückgewiesen: Es sei richtig gewesen, die Öffentlichkeit über die angebliche Ankündigung des Blutbads im Internet zu informieren. Zum Zeitpunkt der Pressekonferenz am Donnerstagmittag seien die Ermittler überzeugt gewesen, dass sich der Amokläufer wenige Stunden vor der Tat in einem Chatroom offenbart habe. Die Polizei will keine Zwischenergebnisse der Ermittlungen zum angeblichen Internet-Chat des Amokläufers mehr bekanntgeben. Das Motiv für den Amoklauf von Winnenden liegt nun weiter im Dunkeln.

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