Englisch ist an Berufsschulen Fremdsprache Nummer 1

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Deutsche Presse-Agentur

Englisch ist an deutschen Schulen der klare Fremdsprachenfavorit. An allgemeinbildenden Schulen hat es einen Anteil von gut 70 Prozent an allen Schulstunden im Sprachunterricht.

Dagegen kommt Französisch nur auf rund ein Sechstel, Latein und Spanisch liegen abgeschlagen noch dahinter, teilt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes aus dem Schuljahr 2007/2008 mit.

An den Grundschulen liegt der Anteil der Schüler, die schon erste Englischkenntnisse erwerben, bei 57 Prozent. Andere Sprachen lernen dagegen gerade einmal 4,5 Prozent der Kinder. Auf den Hauptschulen steht bei 97,6 Prozent (1,0) Englisch auf dem Stundenplan. An den Realschulen sind es 99,3 Prozent, während 25,2 Prozent auch andere Sprachen lernen. An den Gymnasien liegt der Anteil der Anglophilen mit 95,7 Prozent etwas darunter. Dafür lernen immerhin 39,8 Prozent der Schüler auch Französisch, Latein oder Spanisch.

Aber auch an beruflichen Schulen führt am Englischunterricht oft kein Weg vorbei. So lernen alle Schüler an Technischen Oberschulen und an Berufsaufbauschulen Englisch. An Fachoberschulen und Fachgymnasien ist der Wert ebenfalls annähernd 100 Prozent. An klassischen Berufsschulen und im Berufsvorbereitungsjahr steht für jeweils knapp ein Drittel der Schüler Englisch auf dem Stundenplan. Unter den Teilnehmern eines Berufsgrundbildungsjahres sind es sogar 60 Prozent. Im Schnitt aller Schularten ist es rund jeder Zweite. Andere Fremdsprachen spielen mit Ausnahme der Fachgymnasien dagegen keine nennenswerte Rolle, so das IW.

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