Ende der Innenstadt-Sanierung wird gefeiert

Lesedauer: 4 Min
 Die Innenstadt von Villingen.
Die Innenstadt von Villingen. (Foto: sbo)
sbo

Sie haben Wort gehalten. Am 4. April veranstalten die Villinger Händler gemeinsam ein Innenstadtfest, das es so noch nie gegeben hat.

Wie zuletzt beim Fest zum Abschluss der Straßensanierungen innerhalb der Stadtmauern von der Interessengemeinschaft versprochen, lässt man es einen Tag lang krachen und teilt seine Freude mit allen Bürgern darüber, dass nun die nervenaufreibenden Bautätigkeiten zur Ertüchtigung aller Fußgängerzonen vorüber sind.

Beim insgesamt zehnten Treffen der Organisatoren, deren Zahl von zehn inzwischen auf mehr als 30 angewachsen ist, wurde ein umfang- und abwechslungsreiches Programm vorgestellt, das für jeden etwas bietet und auch nach Ladenschluss mit Live-Musik in den Färberstraßen-Gaststätten Ott, Apéro und Zuma fortgeführt wird. Uhrmachermeister Stefan Kleyling und Werbeexpertin Kerstin Jenneßen mit Susanne Orlowski von der Wirtschafts- und Tourismus GmbH die Motoren der Idee, können sich auf über 80 Händler und elf Vereine stützen, die ihre Mitwirkung am Samstag, 4. April, zugesagt haben.

Wert gelegt habe man darauf, dass in jeder Hauptstraße das Leben pulsiert, sagt Kerstin Jenneßen. Die Hauptbühne mit Musik der Stadtharmonie und des Hegerings, aber auch von Bands wie „Lucille“, „New Tapers“ und „Live Pictures“ sowie den Sängern Marius und Alexander Gambin werde in der Oberen Straße vor der Stadtkasse stehen, kündigt „Eventmanager“ Gunnar Frey an. Blas- und Guggenmusiken haben ihren Spielort in der Niederen Straße vor den Modegeschäften Broghammer. Eine kleinere Bühne wird in der Färberstraße Plattform sein für „Aeon Crypt“, „Paddy & Paddy“ und auch für den Kinderspaßmacher „Jacques Mehlsack“.

Apropos Kinder: ihr „Spielplatz“ wird auf dem Osianderplatz eingerichtet, sie können eine von Anne Wilde und Simone Mader organisierte Schnitzeljagd durch die teilnehmenden Geschäfte machen, bei der Butzesel-Olympiade an den Start gehen oder sich am Kletterturm versuchen, dessen Standort noch offen ist.

Auf einem Catwalk in der Bickenstraße werden laut Tina Würthner mindestens drei einstündige Modeschauen gezeigt. Andreas Stengele von der Stachigruppe III ist zuständig für Essen und Trinken, wofür er etliche Vereine gewinnen konnte. Die einfache Bratwurst soll es nicht sein, eher eine „regionale Foodmeile“ entstehen mit überraschenden Speisen und Getränken, lautet das Versprechen. Besonderes wird an jenem Samstag auf dem Münsterplatz vorzufinden sein. Das ist auf jeden Fall der Wunsch von Stefan Kleyling, der Automobilclubs und private Besitzer von Oldtimern einlädt, nach dem Wochenmarkt über die Kronenstraße mit ihrem guten Stück vorzufahren. Auf dem Platz vor der Neuen Tonhalle wird sich der Brigachtaler Richard Bölling mit Modellballonen niederlassen. „Starten oder landen dürfen sie dort allerdings nicht“, schränkt Jenneßen ein. Die Stadt sorgt für finanzielle Unterstützung.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen