Eiskratzen ohne „Motorhilfe“ schont die Umwelt

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Deutsche Presse-Agentur

Vereiste Scheiben kratzen Autofahrer morgens besser ohne „Motorhilfe“ frei. Es spart Sprit und schont die Umwelt, wenn der Motor nicht im Stand läuft, erläutert der TÜV Süd in München.

Wenn der Motor kalt ist, sei der Kraftstoffbedarf mit bis zu 40 Litern pro 100 Kilometer besonders hoch. Gleiches gelte für den Schadstoffausstoß: Denn der Katalysator „schlafe“ noch und das Öl sei noch zähflüssig.

Nach TÜV-Angaben ist es außerdem ein Irrglaube, dass der Motor im Leerlauf zügig warm wird und sich somit über die Heizung auch der Innenraum schneller aufheizen lässt. Bei winterlichen Temperaturen sei der Motor erst nach etwa vier Kilometern Fahrt auf Betriebstemperatur und erreiche dann seine normale Leistung bei normalem Verbrauch. Vorgewärmt starten Autofahrer laut TÜV nur mit einer programmierten Standheizung, die etwa 20 Minuten vor dem Losfahren anspringt und Kühlflüssigkeit und Innenraumluft erwärmt - das spart dann womöglich sogar das Scheibenfreikratzen.

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