Eine musikalische Reise durch das Vereinsjahr

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Die Musiker brachten die Stücke mit Präzision zum Klingen.
Die Musiker brachten die Stücke mit Präzision zum Klingen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

In einem festlichen Konzert hat das Jahr für den Musikverein Steinhausen-Muttensweiler einen Höhepunkt gefunden. Das Jugendblasorchester (JBO) Ingoldingen - Steinhausen - Muttensweiler - Stafflangen eröffnete den Abend.

Die Musiker trugen die „Phönix Overtüre“ mit Leichtigkeit und Präzision vor. Das Orchester verabschiedete mit diesem Konzert seine Dirigentin Nina Buck. Vorsitzende Linda Gröber würdigte ihre Leistung und wünschte viel Glück bei der neuen großen Aufgabe.

Dirigent Helmut Sontheimer wählte das Stück „Perlude“ für den Auftakt. Nach einem feierlichen Maestoso überstrahlte das hohe Blech mit einer fanfarenartigen Passage das Orchester. Das Stück „Pompeji“ von Mario Bürki beschreibt den Untergang der Stadt. Mythische Trommelschläge, der Einwurf der Posaunen wie Fanfaren, der Einsatz der Holzbläser und das Zusammenspiel des gesamten Orchesters spiegeln das große Ereignis wider.

Bei „Erinnerungen an Zirkus“ – ein virtuoses Xylophonsolo – zeigten die zwei Schlagzeuger Raphael und Marcel Krug ihr Können. A Little Opening“ sollte den Weg zum Wertungsspiel beschreiben. Die ständige Spannung in Form einer Fanfare zieht sich durchs ganze Stück. Trompeten und Posaunen eröffneten das Werk, die Klarinetten spielen eine gesangliche Passage. Blech und Schlagwerk treten dabei unterschiedlich stark in den Vordergrund. Ein weiterer Stopp im Musikerjahr war das „Hornfestival“ ein Solo für Horner von Kurt Gäble. Nach einem stechendem Allegro machten die Klarinetten mit leichtem Spiel auf die Hörner aufmerksam. Den tanzenden Teil und das darauffolgende Andante spielten sie locker und klangklar. Einen Moment in der Schulzeit beschreibt Komponist Jacob de Haan mit „Ross Roy“. Nach einer monumentalen Eröffnung und dann mit rhythmischem Spiel vom Bassregister zeigten die vielen Läufe das Leben in der Schule.

Der Vorsitzende Josef Krug. junior widmete den Marsch am Ende allen Jubilaren von 2016. Diese Männer seien die wahren alten Kameraden, sagte er in seiner Laudatio und dankte ihnen für ihre Tätigkeit im Musikverein. Stellvertretend nannte er Ehrenvorstand Franz Maigler und Ehrendirigent Anton Welte.

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