„Eine Katze nicht gleich anfüttern“

Ludmilla Eferl vom Tierschutzverein Menschen für Tiere. (Foto: archiv)
Schwäbische.de

Ausgerechnet kurz vor Ostern ist bei Familie Grimm in der Keplerstraße ein Hase ausgebüchst. Der Hoppler der Kinder – ein weißes Kaninchen mit brauen Ohren - hat sich durch den Käfig genagt und auf Osterhasentour begeben. Regina Braungart fragte Ludmilla Eferl vom Tierschutzverein Menschen für Tiere, was man in einem solchen Fall tun kann.

SZ: Frau Eferl, wenn einem ein Tier ausbüchst, zum Beispiel Familie Grimms Häschen, was macht man in einem solchen Fall?

Ludmilla Eferl: Bei uns bescheid sagen, denn wenn das zahme Tier irgendwo in einem Garten auftaucht, dann melden sich meist die Hausbesitzer bei uns. Wir holen die Tiere dann ab und können sie bestenfalls den Besitzern zurück geben.

SZ: Sollen andere Leute fremde Tiere füttern?

Ludmilla Eferl: Das ist sehr schwierig. Bei einem zahmen Kaninchen weiß man, dass es abgehauen sein muss, aber bei einer Katze sollte man nicht gleich anfüttern, sonst kehren die ja nicht mehr nach Haus zurück. Man sollte das Tier beobachten und uns benachrichtigen.

SZ: Mal ehrlich, hat so ein Häschen eine Chance?

Ludmilla Eferl: Es ist ja am Ortsrand, da muss man leider schon mit Greifvögeln rechnen und es ist auch kalt. Aber ein paar Tage überleben sollte es schon.

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