Ein Testspiel, in dem es zur Sache geht

Schwäbische Zeitung

Schwenningens ERC-Eishockeytrainer Jari Pasanen hat gefallen, dass es beim 2:2 im Testspiel in Ravensburg körperlich hart zur Sache ging.

Schwenningens ERC-Eishockeytrainer Jari Pasanen hat gefallen, dass es beim 2:2 im Testspiel in Ravensburg körperlich hart zur Sache ging. Allerdings droht Stürmer Amllho Elhkll nach seiner Matchstrafe nun eine Sperre für den Pokal. uMit einem 2:2-Unentschieden trennten sich die Wild Wings vom Ligarivalen Tower Stars Ravensburg. „Die Partie hatte keinen Freundschaftsspielcharakter, sondern sie wurde mit Emotionen geführt, so wie Hockey sein soll. 40 Minuten lang war es gutes Eishockey mit harten Checks, im letzten Drittel war dann etwas die Müdigkeit da“, analysierte SERC-Coach Pasanen. Nach dem ersten Drittel führten die Schwenninger glücklich mit 1:0, lagen nach dem Mittelabschnitt mit 1:2 hinten, schafften schließlich aber noch den Ausgleich. u„Ich habe auch schon spielerisch einige gute Dinge gesehen, aber natürlich, die Abstimmung fehlt noch, Laufwege und Passgenauigkeit, daran muss gearbeitet werden“, weiß der Schwenninger Übungsleiter. Wermutstropfen war die Matchstrafe gegen Martin Heider wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich. Pasanen: „Martin hat mir gesagt, der Gegenspieler hat ihn gesehen und ihm dann den Rücken zugedreht. In einem normalen Punktespiel wäre das wohl mit zwei plus zehn Minuten abgegangen; so wollte der Schiedsrichter in diesem Testspiel mit der Strafe wohl ein Zeichen setzen.“ uJetzt droht dem 22-jährigen Angreifer eine Sperre für das kommende Pokalwochenende, wo die Wild Wings in Freiburg auf die Mannheimer Adler und die Krefeld Pinguine treffen. Pasanen: „Mal sehen, was die Herren vom Verband entscheiden. Aber es ist generell doch so, dass wir Eishockey und kein Frauen-Basketball oder Tischtennis spielen. Es sollte erlaubt sein, Checks fertig zu machen. Es kann nicht sein, dass die Spieler so agieren müssen, als hätten sie Eier in den Hosentaschen.“ uAm Samstag und Sonntag hatte ein Teil der SERC-Mannschaft frei, der andere Teil, der beim Fitnesstest zum Beginn der Vorbereitung schlecht abgeschnitten hatte, musste sich im Kraftraum in Form bringen. Am gestrigen Montag fuhren die Wild Wings dann in die französische Schweiz, wo sie bis Donnerstag ein Trainingslager im Wintersportort Champéry beziehen. „Wir sind froh, dass wir dort in Ruhe und ohne ständige Fahrerei trainieren können“, sagt Pasanen. Am Donnerstagabend geht die Fahrt zurück nach Schwenningen. Am Wochenende stehen dann die Spiele um den Deutschen Eishockey-Pokal in Freiburg an. Am Samstag um 15 Uhr geht es gegen die Adler Mannheim und am Sonntag zur selben Zeit gegen die Krefeld Pinguine. wit
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