Siegfried Großkopf

„Wir sind fertig“: Stolz und erleichtert zeigte sich Firmenchef Jens Meyer, als er am Freitagabend mit 150 Gästen gleich zwei Anlässe feierte: Zum einen heißt die frühere Firma Trübenbacher in Markdorf-Leimbach jetzt „Meyko GmbH“, zum anderen präsentiert sich das neue Firmengebäude nun unübersehbar an der B 33 in Oberteuringen-Neuhaus.

In der Rekordzeit von neun Monaten und zwei Tagen entstand am neuen Standort eine Adresse, die Oberteuringen weiter aufwertet und vom Traktor bis zur Axt alles bietet, was für Arbeiten im Garten, Forst oder im Gelände ganz allgemein notwendig ist. „Wir haben’s geschafft“, und „das soll uns mal einer nachmachen“, dankte Meyer allen am Bau Beteiligten für die ausnahmslos „tolle Zusammenarbeit“, vor allem aber seiner Familie, einem „netten Nachbarn“, der ihm das Grundstück verkauft hat, und seinen 58 Mitarbeitern, die ihm nach der Familie „das Wichtigste“ sind. Erst am 8. August wurde mit dem Bau begonnen, um am Freitag eine Punktlandung hinzulegen.

In einem Bilderrückblick und einem Film mit dem Titel „Eine Firma im Wandel“, ließ der Firmenchef die Entwicklung des Unternehmens und des Neubaus Revue passieren und daran erinnern, dass auf der Suche nach einem neuen Firmennamen alle seine Vorschläge abgelehnt worden waren. Der gefundene Name „Meyko“ blieb dann monatelang (erfolgreich) geheim. Erst bei einer Betriebsversammlung im Februar war er präsentiert worden.

„Gemeinsam arbeiten wir künftig unter dem neuen Namen Meyko GmbH“, freut sich Meyer, der zuvor langjährige Mitarbeiter geehrt hatte. Er sei gerne Unternehmer geworden und hoffe, es bleiben zu dürfen. Er übernehme gerne Verantwortung für seine Mitarbeiter und deren Familien. Ohne sie wäre die Entwicklung nicht möglich gewesen.

Oberteuringens Bürgermeister Ralf Meßmer gratulierte auch im Namen seines fast vollzählig anwesenden Gemeinderats und zeigte sich beeindruckt von dem Geschaffenen, das Oberteuringen noch attraktiver mache. Vor ein paar Monaten habe er diese Entwicklung zu diesem modernen Betrieb noch nicht für möglich gehalten. Er zeigte sich froh, dass die Firma in seine Gemeinde gekommen ist, sich hier verbessern konnte und auch die Hürden (wie das Hochwasser) nahm, die es zu überwinden galt. Auch auf diesem schwierigen Weg sei die Zusammenarbeit von Vertrauen geprägt gewesen. Das eingeschlagene neue Kapitel in der Firmengeschichte und die Investitionsbereitschaft nannte Meßmer einen mutigen Schritt. Dabei erinnerte er daran, dass die Ansiedlung von Betrieben in Oberteuringen Chefsache ist. Mittelständische Betriebe wie Meyko seien „Motor und Rückgrat“ der Gesellschaft, wünschte Ralf Meßmer dem neuen Unternehmen in seiner Gemeinde die Erfüllung aller ihrer Erwartungen. Dass Meyko in Oberteuringen eine erfolgreiche Entwicklung nehmen wird, steht für ihn fest.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen