der Männergesangverein Schmeien beim Herbstkonzert in Menningen
der Männergesangverein Schmeien beim Herbstkonzert in Menningen (Foto: Karl Mägerle)
Karl Mägerle

Das Herbstkonzert im Menninger Gemeindesaal hat das Publikum zum Mitsummen animiert. Das schien auch der Vorsitzende des Gemischten Chores Menningen e.V., Andreas Klapproth, bemerkt zu haben. Er machte den Zuhörern ein Angebot: „Haben sie während des Konzertes auch immer wieder heimlich mitgesungen? Dann haben sie Lust zu singen, kommen sie zur nächsten Chorprobe.“

Das Gesangprogramm der drei mitwirkenden Chöre – Gemischte Chor, Männergesangverein Schmeien 1921 und der Kirchenchor Sauldorf – war vielseitig und umfasste vom klassischen Liedgut über Schlager und Evergreens bis hin zum herkömmlichen Volkslied die Bandbreite des Gesangs. Den Auftakt machte der Gemischte Chor Menningen „Es tagt der Sonne Morgenstrahl“ ein Satz von Werner Geist, der ergreifend vorgetragen wurde. Bei „Heimat deine Sterne“ gab die junge Sängerin Kerstin Bienert ihr erstes Debüt als Solosängerin. Es folgte „Wo Musik sich frei entfaltet“ und die bekannte Melodie von Udo Jürgens „Zeig mir den Platz an der Sonne“.

Abgelöst wurde der Chor vom Männergesangverein Schmeien. Er brachte „Schöne Nacht“ und „die Abendglocken rufen“ von Franz Alt zu Gehör. Hierbei kamen die 28 Männerstimmen zum Ausdruck. Frisch, fröhlich, frei waren die Lieder „Lied der Freundschaft“ und „Frisch gesungen“ von Friedrich Silcher, die an der Orgel von Chorleiter Julian Mack begleitet wurden.

Der Kirchenchor Sauldorf bewies, dass er nicht nur kirchliche und religiöse Lieder singt. Die 27 Sänger, unter der Leitung von Reiner Hipp, traten ebenfalls beim Herbstkonzert auf. Mit „Fröhlich klingen unsere Lieder“, „ So viel Schwung“ und einem Potpourri „Wiener Spezialitäten“ besungen sie den Charme der österreichischen Hauptstadt, nach Melodien von Peter Alexander, sowie Erinnerungen an die alte K- und K-Zeit.

Nach einer Pause startete man in den zweiten Teil des Abends. „Südliche Sommernacht“, „Lollipop“, „Joseph an the Amazing“ und „Technicolor Dreamcoat“ waren moderne Selktionen, die auch die Gäste immer wieder zum Mitklatschen animierte. Gefühlvoll war hingegen das Stück „Die Rose“, das dieMänner aus Schmeiental zum Besten gaben, gefolgt vom Volkslied „Muss i denn zum Städele hinaus“ von Julian Mack. Mit der bekannten Melodie „Mann im Mond“ und mit einer Zugabe, wie sie von allen drei Chören gefordert wurden, schlossen sie ihre Vortragsreihe.

Den Abschluss machte der Gemischte Chor Menningen unter der Leitung von Claudie Mülherr-Bienert und am Klavier Fritze Heise mit „Halleluja“ von Gerhard Wind. Es folgte „Schau auf die Welt“ und „Mary Poppins“, mit dem Schlussakkord „Lady Sunshine & Mr. Moon“ verabschiedeten sich die Sänger von Menningen . Fritze Heise zeigte in einer Solopartie sein Arrangement am Klavier und erntete dafür Beifall.

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