„Ei jei, jei, jei, Eishockey am Neckar!“

 Die Wild Wings holten sich am Freitag vor 2606 Zuschauern einen 3:2 (2:1, 0:0, 1:1)Heimsieg gegen die Straubing Tigers. Das Fot
Die Wild Wings holten sich am Freitag vor 2606 Zuschauern einen 3:2 (2:1, 0:0, 1:1)Heimsieg gegen die Straubing Tigers. Das Foto zeigt eine Szene aus dem Spiel gegen Düsseldorf. (Foto: Wilhelm Bartler)
wit

Villingen-Schwenningen (wit) - Die Wild Wings konnten am Freitag vor 2606 Zuschauern einen 3:2 (2:1, 0:0, 1:1)-Heimsieg gegen die Straubing Tigers verbuchen. Es war eine rassige und spannende DEL-Partie.

Bei den Wild Wings gab es gegenüber dem Auftaktwochenende eine Änderung, für den erkrankten Johannes Huß lief Marius Möchel in der Verteidigung auf. Möchel hatte am Anfang so seine Mühe, ihm unterliefen im ersten Drittel zwei Fehlpässe.

19 Sekunden waren gespielt, da checkte Phil Hungerecker seinen Straubinger Gegenspieler Joshua Samanski beherzt in die Bande, das Glas der Bandenumrandung zerbrach. Die Mannschaften gingen in die Kabine. Die SERC-Fans sangen in der Kurve unbeeindruckt weiter. Nach einer Viertelstunde hatten die Eismeister die Scheibe getauscht, es ging weiter. Mitch Wahl gab auf Hungerecker, aber der verzog. Schwenningen trat couragiert und dominant auf. In der fünften Minute wusste sich Cody Lampl vor dem Tor gegen Hungerecker nur mit einem Foul zu helfen. Die Referees entschieden zu Recht auf Penalty und Tylor Spink verlud Goalie Hunter Miska zum 1:0. Nur eine Zeigerumdrehung weiter hieß es auch schon 2:0. Keeper Joacim Eriksson hatte gegen seinen Ex-Kapitän Travis Turnbull gerettet und im Gegenzug lochte Sebastian Uvira ein. Anschließend durfte die Schwäne in Überzahl ran, das Powerplay war aber, wie gehabt, nicht gut genug. Dann war Straubing in der rassigen, hartumkämpften Begegnung mit einem Mann mehr auf dem Eis. Und die Niederbayern machten es besser, Travis St. Denis markierte den Anschluss. Ken André Olimb, Miks Indrasis und Tylor Spink hatten in der kurzweiligen, intensiven Begegnung das 3:1 auf dem Schläger, vergaben aber. Eriksson hielt gen Ian Scheid fantastisch. „Wir hätten unbedingt das dritte Tor machen müssen“, ärgerte sich SERC-Torwartdenkmal Matthias Hoppe auf der Tribüne nach den ersten 20 Minuten. Im zweiten Drittel wurden die Tigers stärker. Die Gäste agierten in Überzahl, Hungerecker wäre dabei aber beinahe mit einem Mann weniger das 3:1 gelungen. Der wuselige Tylor Spink hatte sich wieder durchgesetzt, Trenton Bourque konnte ihn nur mit einem Foul stoppen. Wieder fehlte dem Powerplay des SERC die Präzision, Luke Adam hatte bei einem Break nur knapp das 2:2 verpasst. Straubing zeigte nun immer wieder schnelles Passspiel, Eriksson blieb aber gegen Marcel Brandt Sieger. Im letzten Drittel wollte Schwenningen keine Fehler machen. Boaz Bassen unterlief aber ein Foul, er musste auf die Strafbank. In Überzahl glichen die Straubinger durch Jason Akeson aus. Taylor Leier wäre beinahe die Gästeführung geglückt. Dann noch einmal Überzahl für die Tigers, aber da wäre Olimb per Konter fast das 3:2 gelungen. Bei vier gegen vier setzte dann Ville Lajunen von halbrechts zu einem Schlagschuss an, gegen den kein Kraut gewachsen war. Die Wild Wings waren wieder in Front. Und sie brachten das Spiel nach Hause! Die Fans flippten aus. „Ei jei, jei, jei, Eishockey am Neckar!“, sangen sie.

Am Sonntag, 19 Uhr, gastieren die Wild Wings beim ERC Ingolstadt.

Tore: 1:0 fünfte Tylor Spink (Penalty), 2:0 sechste Uvira (Zernikel, Möchel), 2:1 zwölfte St. Denis, 2:2 47. Akeson, 3:2 56. Lajunen.

Strafen: Schwenningen zwölf, Straubing zehn Minuten.

Schiedsrichter: Lasse Kopitz (Iserlohn) und Roman Gofman (Russland).

Zuschauer: 2606.

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