„Earth hour“: Für eine Stunde das Licht abstellen

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Deutsche Presse-Agentur

Die Pyramiden, der Eiffelturm und das Opernhaus von Sydney werden am Samstag (28. März) eine Stunde lang im Dunkeln stehen. Weltweit haben Umweltorganisationen zu einer „Earth Hour“, einer Stunde der Erde, aufgerufen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.

Von 20.30 bis 21.30 Uhr - jeweils Ortszeit - sollen die Lichter ausgehen. 2700 Städte, darunter New York, Peking, Paris und Tokio, in 80 Ländern haben ihre Teilnahme nach Auskunft der Umweltstiftung WWF zugesagt. Als einzige deutsche Stadt beteilige sich Hamburg in großem Umfang. Am Rathaus, der Speicherstadt, dem Michel und dem Jungfernstieg soll die Gebäudebeleuchtung soweit wie möglich reduziert werden. In Bonn wird am UN-Gebäude (Langer Eugen) die Beleuchtung ausgehen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte die Menschen rund um den Globus bereits in der vergangenen Woche zu der „Licht-aus-Aktion“ im Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Es werde mit Hunderten Millionen von Teilnehmern eine „Stimme für die Zukunft des Planeten Erde sein“ und zugleich werde es die bislang „größte Demonstration der öffentlichen Sorge um den Klimawandel“ sein, hatte Ban in einer Video-Botschaft in Bonn erklärt. Die Aktion erfolgt einen Tag vor Beginn einer Vorbereitungsrunde in Bonn für die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Dort treffen sich im Dezember 190 Länder, um ein neues weltweites Klimaabkommen zu vereinbaren.

Die Aktion ging von Sydney aus, das 2007 als erste Stadt die Lichter für eine Stunde ausgeschaltet hatte, es folgten 2008 etwa 500 Städte weltweit.

Weitere Infos zur Aktion: www.earthhour.org

WWF Deutschland: www.wwf.de

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