Drei deutsche Wintersportler in den Alpen von Lawinen getötet

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Deutsche Presse-Agentur

Zwei Männer verunglückten abseits von gesicherten Pisten. Der eine war in Damüls im österreichischen Vorarlberg, der andere im Skigebiet Kanzelwand- Sellhorn nahe der bayrisch-vorarlbergischen Grenze unterwegs gewesen.

Unterhalb der Kanzelwand bei Oberstdorf hatte eine Lawine einen 41-jährigen Oberallgäuer unter sich begraben. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Nach Angaben der Bergwacht Allgäu wird über Weihnachten von Touren abseits gesicherter Pisten dringend abgeraten.

Im Bregenzerwald bei Damüls (Vorarlberg) starb ein Snowboarder, als er in einen gesperrten Hang einfuhr und ein Schneebrett lostrat. (mehr dazu...)

Ein Tourengeher aus der Nähe von Berlin starb in Osttirol. Eine vermisste Snowboarderin wurde dagegen am Feldberg im Südschwarzwald nach stundenlanger Suche unverletzt gefunden.

Lawinenwarndienst schlägt Alarm

In den bayerischen Alpen herrscht erhebliche Lawinengefahr. Vor allem oberhalb der Waldgrenze an Steilhängen und an Rinnen und Mulden liegen nach Angaben des Lawinenwarndienstes Bayern Gefahrenstellen, an denen Lawinen ausgelöst werden können.

Vom Berchtesgadener Land bis in die Allgäuer Alpen herrschte am Montag die Lawinenwarnstufe drei auf der fünfstufigen Skala. Am Sonntag hatte in einigen Bereichen die Stufe vier gegolten.

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