Drehzahlbegrenzer - Schutz vor Motorschäden

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Deutsche Presse-Agentur

Ein Drehzahlbegrenzer soll die Zerstörung eines Motors durch zu hohe Drehzahlen verhindern. Bei modernen Autos wird grundsätzlich die Kraftstoffzufuhr unterbrochen, damit es nicht zum Überdrehen des Motors kommt, erläutert der TÜV Nord in Hannover.

So wird ausgeschlossen, dass unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator gelangen kann, der sich dort entzünden und den Kat aufgrund der Nachverbrennung überhitzen und zerstören würde. Dieselfahrzeuge verfügen generell über einen Drehzahlbegrenzer.

Bei älteren Modellen mit Ottomotoren funktioniert der Drehzahlbegrenzer meist dadurch, dass die Zündung unterbrochen wird. Bei teureren Fahrzeugen wurde früher laut dem TÜV sanfter abgeregelt, indem man mit steigender Drehzahl nacheinander die Zündung einzelner Zylinder unterbrach, so dass erst bei der Höchstdrehzahl alle Zündkerzen stromlos blieben.

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