Dreharbeiten für neue Netflix-Serie in Dinkelsbühl

 Das Münster Sankt Georg ist wie auch die Wiener Augustiner-Kirche, in der die Hochzeit von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz-
Das Münster Sankt Georg ist wie auch die Wiener Augustiner-Kirche, in der die Hochzeit von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz-Josef im Jahr 1854 stattfand, eine gotische Hallenkirche. Aufgrund der Ähnlichkeit der Bauwerke entschied Netflix sich für den Drehort Dinkelsbühl. (Foto: Ingrid Wenzel)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Auf Netflix erscheint im Frühjahr 2022 „The Empress“, eine sechsteilige Serie über die berühmte Kaiserin Elisabeth. Neben Dreharbeiten in Bayreuth und Bamberg ist das Filmteam für Sisi vom 21. bis 25. November auch in Dinkelsbühl aktiv gewesen.

Jeder kennt sie, die „Sisi“-Trilogie, die jedes Jahr an Weihnachten im TV zu sehen ist. Sie erzählt von der Liebe der Prinzessin von Bayern, Elisabeth von Wittelsbach, und Kaiser Franz-Josef von Österreich-Ungarn. In der ersten Staffel der Netflix-Serie wird der Schwerpunkt auf die Lebensgeschichte von Sisi und ihre ersten Monate am Wiener Hof gesetzt. Die Rolle der Kaiserin übernimmt die deutsche Schauspielerin Devrim Lingnau. Philip Froissant spielt Franz.

 Die Serie zeigt die junge Sisi, gespielt von Devrim Lingnau, die ihren Platz zwischen Tradition und Selbstbestimmung finden mus
Die Serie zeigt die junge Sisi, gespielt von Devrim Lingnau, die ihren Platz zwischen Tradition und Selbstbestimmung finden muss, während Franz, gespielt von Philip Froissant, als noch unerfahrener Herrscher versucht, sein reich vor dem Krieg zu bewahren. (Foto: Thomas Schenk / Netflix)

Im Münster Sankt Georg wird angeblich die Hochzeitsszene gedreht, eine konkrete Aussage der Produktion gibt es dazu jedoch nicht. Eine Szene könne an mehreren Orten gedreht worden sein, und „aktuell wollen wir da noch nichts verraten“, heißt es vonseiten der Produktion.

Sicher ist: Am Platz vor dem Münster waren in der Woche vom 21. bis 25. November allerlei Kräne und weiteres technisches Equipment aufgebaut, um die Innenräume des Münsters perfekt in Szene setzen zu können. Der Weinmarkt und ein Teil der Dr.-Martin-Luther Straße wurden komplett und der Ledermarkt und ein Teil der Segringer Straße teilweise gesperrt, der Parkplatz Larrieder Straße wurde vom Filmteam ganz belegt.

„Wir fühlen uns geehrt, dass unser Münster für die Dreharbeiten eines so großen Filmsets ausgewählt wurde“, freut sich Oberbürgermeister Christoph Hammer über die Auswahl des Drehorts. Dass während der Dreharbeiten einige Straße, Plätze und Parkplätze vom Filmteam belegt waren, nahm die Stadt dafür gerne in Kauf.

„Es ist schon beeindruckend, wie viel Aufwand für nur eine Szene in der Filmwelt betrieben wird. Allerdings stellen wir unsere Stadt und das Münster gerne für ein solches Projekt zur Verfügung.“ In Zukunft würden die Leute vielleicht sagen: „Wir müssen nach Dinkelsbühl – im Münster hat Sisi geheiratet“, so der OB.

Warum Dinkelsbühl?

Besonders die Atmosphäre in der gotischen Hallenkirche war letztendlich entscheidend für den Drehort Dinkelsbühl. Das Filmteam in Dinkelsbühl besteht aus rund 100 Leuten, die Anzahl der Komparsen, die aktiv waren, beläuft sich auf rund 120. Darunter kommt der größte Teil aus Dinkelsbühl und Umgebung.

 Für die Dreharbeiten wurden der Weinmarkt und ein Teil der Dr.-Martin-Luther Straße komplett und der Ledermarkt und ein Teil de
Für die Dreharbeiten wurden der Weinmarkt und ein Teil der Dr.-Martin-Luther Straße komplett und der Ledermarkt und ein Teil der Segringer Straße teilweise gesperrt. Der Parkplatz Larrieder Straße wurde vom Filmteam ganz belegt. Am Platz vor dem Münster waren in der Woche vom 21. bis 25. November allerlei Kräne und weiteres technisches Equipment aufgebaut, um die Innenräume des Münsters perfekt in Szene setzen zu können. (Foto: Dr. Christoph Hammer)
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