Diözesanrat bestätigt Delegierte aus dem Dekanat Friedrichshafen im Amt

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Schwäbische Zeitung

Das Ergebnis der Wahl zum elften Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart steht fest: Die bisherigen Delegierten des Dekanats, Franz Brugger (Eriskirch, Foto: privat) und Reinhilde Plath (Tettnang, Foto: privat) wurden in ihrem Amt bestätigt, wie das katholische Dekanat mitteilt. Wahlberechtigt waren 283 Kirchengemeinderätinnen und -räte im Dekanat Friedrichshafen. Die Wahlbeteiligung betrug 60 Prozent.

Der 67-jährige Pädagoge und Kaufmann Franz Brugger war zehn Jahre im Kirchengemeinderat Mariabrunn, bevor er 2006 in den Diözesanrat gewählt wurde. (Mitglied im Bauausschuss und in der Ausgleichsstock-Kommission). Er steht für eine menschen- und schöpfungsfreundliche, am Gemeinwohl orientierte Kirche. Brugger unterstützt den Reformkurs in der katholischen Kirche.

Die 60-jährige Reinhilde Plath war von 1996 bis 2019 im Kirchengemeinderat Hiltensweiler (Gewählte Vorsitzende und Wort-Gottesdienst-Leiterin). Ihre Schwerpunktthemen sind die Stärkung der Familie, die Weitergabe des Glaubens und die Förderung des Ehrenamts.

Der Diözesanrat wird alle fünf Jahre gewählt und ist die politische Vertretung der Katholiken auf Landesebene. Er umfasst rund 100 Mitglieder und setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der 25 Dekanate sowie Delegierten kirchlicher Gruppen und Organisationen. Zusammen mit dem Priesterrat berät der Diözesanrat den Bischof und die Diözesanleitung in pastoralen Fragen. Er entscheidet zudem über Höhe und Verwendung der Kirchensteuer und beschließt die Zuweisung der Mittel an die Kirchengemeinden.

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