Die Zeichen der Zeit erkannt

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 Michael Mader
Michael Mader (Foto: Roland Rasemann)
Michael Mader

Der DFB ist ja bekanntermaßen in diesen Tagen und Wochen wieder mal in den Schlagzeilen. In keinen guten. Und ausgerechnet in diesem Fahrwasser muss und will der Württembergische Fußballverband (WFV) – im Übrigen einer der mitgliederstärksten im DFB – eine Strukturreform anschieben. Das verdient Respekt. Verbände haben sich ja in aller Regel in der Vergangenheit nicht als sehr beweglich erwiesen, was zunehmend auch von den Athleten heftig kritisiert wurde.

Beim WFV ist diese Kritik auch vorhanden, zwar noch leise, aber laut genug, dass die Oberen offensichtlich verstanden haben. Es soll was verändert werden und vor allem nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg. Die Vereine sollen mitgenommen werden. Transparent und ergebnisoffen soll diskutiert werden. Noch besser. Denn Probleme gibt es genug, die Verband und Vereine anpacken müssen. Und da geht es wohl zuletzt um die Zusammensetzung der künftigen Ligen und Staffeln. Vielmehr ist der Fußball selbst hierzulande in Gefahr. Die von vielen geliebte Sportart muss für pubertierende Kids wieder attraktiver werden. Wie, das soll in den nächsten zwei Jahren ermittelt werden. Nur so kann es gehen. Die Zeichen der Zeit sind erkannt.

m.mader@schwaebische.de

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