Die wichtigsten Förderprogramme für Bauherren

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Wer Förderprogramme und Zuschüsse klug nutzt, kann beim Bauen, Kaufen und Sanieren viel Geld sparen. (Foto: Archiv)
Digitalredakteurin

Die größten und bekanntesten Bauförderungen sind die Angebote der KfW:

Bauen:

Einen speziellen Kredit mit einem effektiven Jahreszins von 1,26 Prozent für bis zu 100.000 Euro gibt es für Bauherren, die ein neues KfW-Effizienzhaus oder eine entsprechende Wohnung bauen oder kaufen. Hier geht es zu den Details. 

Wer seinen Wohnraum energetisch saniert, kann einen Zuschuss über 50 % der Kosten beantragen – die Grenze liegt bei 4.000 Euro pro Vorhaben. Mehr Informationen zu diesem Angebot gibt es hier.

Beim Einbau von Systemen mit Brennstoffzellen zahlt die KfW bis zu 28.200 Euro Zuschuss je Brennstoffzelle. Wer wofür Geld beantragen kann, lesen Sie hier.

Kaufen:

Beim Kauf oder Bau eines Eigenheims oder beim Kauf von Genossenschaftsanteilen gibt es ein Förderprogramm für Kredite in Höhe von bis zu 50.000 Euro. Mehr erfahren Sie hier. Weitere Informationen zum Kauf von Genossenschaftsanteilen sind hier zu finden.

Das Baukindergeld gibt es für Familien mit Kindern und Alleinerziehende mit einem Haushaltseinkommen von max. 90.000 Euro bei einem Kind. Pro weiterem Kind steigt die Einkommensgrenze um 15.000 Euro. Der Zuschuss liegt bei 12.000 Euro pro Kind, verteilt auf zehn Jahre. Alle Informationen zum Baukindergeld finden Sie hier.

Erneuerbare Energien:

Kredite zu einem Jahreszins von einem Prozent gibt es für die Nutzung von erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft oder Biogas sowie für Solarthermie. Hier gibt es weitere Informationen. 

Für Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen gibt es ein eigenes Programm. Mehr dazu an dieser Stelle.  Achtung: Es endet am 31. Dezember 2018.

Programme in Baden-Württemberg

Fürs Bauen gibt es die so genannte Basisförderung mit Ergänzungsdarlehen

Außerdem bestehen Förderprogramme für

Wohnen mit Kind

Menschen mit Schwerbehinderungen

Erneuerbare Energien und

Optionsdarlehen für kinderlose Paare

Für Immobilienbesitzer auf dem Land gibt es zwei besondere Förderprogramme. 

Das Entwicklungsprogramm für den Ländlichen Raum (ELR) ist bei den Regierungspräsidien angesiedelt und läuft über Städte und Gemeinden, die daran teilnehmen.

Das europäische Förderprogramm LEADER bietet finanzielle Hilfen bei der Gebäudesanierung und -umnutzung zum Beispiel in Ortskernen an. Kontakt und Informationen gibt es bei den Regionalgruppen Oberschwaben, mittleres Oberschwaben, das Württembergische Allgäu, für die Jagstregion und die Ostalb.

Für Menschen, die Kulturdenkmäler besitzen und diese fachgerecht sanieren und erhalten wollen, gibt es Geld von der Landesdenkmalpflege. Der Fördersatz liegt bei Privatinvestoren bei der Hälfte der zuwendungsfähigen Kosten – die Gesamtkosten sind oft aber deutlich höher.

 

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