Die Top-Themen der CeBIT 2009

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Deutsche Presse-Agentur

Bei der diesjährigen Computermesse CeBIT in Hannover (2. bis 8. März) zeichnen sich, neben dem jüngsten Dauerthema „Green IT“, im Vorfeld bereits folgende Schwerpunkt-Themen ab:

Die Zukunft der CeBIT

Nachdem dieses Jahr die Zahl der Aussteller um rund ein Viertel eingebrochen ist, steht die Messe selbst im Fokus der Aufmerksamkeit. Kann auch eine viel kleinere CeBIT überleben? Oder fehlt ihr ab einem gewissen Punkt die kritische Masse? Wird sich die Abwesenheit von Branchen-Schwergewichten wie Toshiba oder Samsung deutlich bemerkbar machen? Und was bedeutet der diesjährige Ausstellerschwund für die CeBIT 2010?

„Webciety“

In den vergangenen Jahren wurde die CeBIT immer wieder dafür kritisiert, dass das sogenannte „Web 2.0“ mit seinen Online-Netzwerken wie MySpace oder Facebook, neuen Kommunikations-Diensten wie Twitter oder FriendFeed sowie Plattformen für von den Nutzern erstellte Inhalte wie YouTube oder Flickr auf der Messe praktisch fehlte. Die CeBIT-Macher erklärten in diesem Jahr schließlich das schwerfällige Kunstwort „Webciety“ (Mischung aus „Web“ und „Society“) zum Messe-Trend. Das Problem: Die Idee fiel genau auf das Jahr der großen Wirtschaftskrise, in der alle Firmen sparen und es gerade vielen kleinen Internet-Unternehmen an den Kragen geht.

„eHealth“

IT-Angebote für das Gesundheitswesen gelten - auch angesichts des Alterns der Weltbevölkerung - als ein aussichtsreicher Zukunftsmarkt. Die CeBIT erhofft sich von dem Thema einen krisenfesten Schwerpunkt. In Halle 9 sollen Lösungen wie die elektronische Gesundheitskarte, die Vernetzung von Krankenhäusern, Fern-Überwachung des Gesundheitszustands und digitale Patientenakten präsentiert werden.

„Green IT“

Vor einem Jahr kam unter dem Eindruck der Klima-Ängste niemand am Umwelt-Thema vorbei, auch die CeBIT nicht. Die Macher der Messe erklärten „Green IT“ schon damals zu einem Schwerpunkt, dieses Jahr bekommt das Thema eine eigene Halle (nach den ganzen Absagen gibt es schließlich auch Platz). In Halle 8 sollen umweltfreundliche Lösungen aus allen Bereichen gezeigt werden, von stromsparenden Servern und Computern bis hin zu Tele-Arbeit und Videokonferenzen. Wirklich neue Ideen zeichnen sich dabei kaum ab - und schon im vergangenen Jahr hatte sich gezeigt, dass es bei „Green IT“ oft auch nur um Firmen-PR mit „grünem“ Anstrich ging.

- Netbooks: Die Lage auf dem PC-Markt würde viel trister aussehen, wenn sich der taiwanesische Hersteller Asus vor einiger Zeit nicht getraut hätte, eine neue Geräteklasse kleiner, abgespeckter und dadurch billigerer Notebooks auf den Markt zu werfen. Inzwischen ist nahezu die gesamte Branche auf den Zug aufgesprungen, in Deutschland sorgten die Mini-Laptops dafür, dass die PC-Verkäufe auch im von der Wirtschaftskrise geprägten vierten Quartal 2008 deutlich gestiegen sind. Allerdings: Die Hersteller verdienen mit den Billiggeräten für 300 bis 400 Euro nur wenig Geld, der Boom droht also die Geschäftsgrundlagen der Branche zu torpedieren, wenn die Verbraucher auf den Kauf teurer PCs verzichten.

Weitere Infos zur Messe: www.cebit.de

- Aussteller: Rund 4300 Aussteller aus 69 Ländern

- Messe-Dauer: Dienstag, 3. März, bis Sonntag, 8. März 2009

- Öffnungszeiten: vom 3. bis zum 7. März von 9.00 bis 18.00 Uhr und am 8. März von 9.00 bis 16.00 Uhr.

- Eintrittspreise: Tageskarte im Vorverkauf 33 Euro; Dauerkarte im Vorverkauf 71 Euro; Tageskarte an den Tageskassen 38 Euro; Dauerkarte an den Tageskassen 81 Euro; ermäßigte Tageskarte für 17 Euro - für Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, nur gültig am Wochenende 8./9. März. Kinder unter 15 Jahren haben nur in Begleitung aufsichtspflichtiger Erwachsener Zutritt. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt. Tickets für die CeBIT werden nicht mehr per Post versendet. Eintrittskarten sind im Internet unter „cebit.de“ zu beziehen. Ein personalisiertes Ticket kann am eigenen Computer ausgedruckt werden. Alle Eintrittskarten sind am Tage des Messebesuchs als Fahrausweise gültig in Bussen und Bahnen im Großraum-Verkehr Hannover.

- Besucher-Infos: Das Elektronische Besucherinformationssystem informiert in deutscher und englischer Sprache über Ausstellungsangebot und Rahmenprogramm. In allen Hallen stehen Terminals mit Personal und für die Selbstbedienung.

- Verkehr: Sonder- und Linienflüge aus dem Inland und Ausland. Regel- und Messesonderzüge halten am Bahnhof „Hannover Messe/Laatzen“, von hier aus führt ein „Skywalk“ mit Laufband zum Messegelände. Die Straßenbahn-Linien 8 und 18 verkehren im Schnelltakt etwa alle 3 Minuten zwischen Hauptbahnhof und Messegelände (Eingänge Nord 1 und 2). Außerdem fahren die Linien 6 und 16 von der Innenstadt zum Ost- Bereich des Messegeländes. Parkplätze für rund 45 000 Pkw, Sonderparkplätze für Busse, Lkw, Transporter und Wohnwagen.

- Service für Behinderte: Parkflächen für Gehbehinderte, speziell ausgerüstete Eingänge, Aufzüge, öffentliche Telefone und Toiletten. Für Behinderte gilt an allen Tagen der ermäßigte Eintrittspreis von 17 Euro.

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