Die Schwenninger kassieren ihre dritte Niederlage in Folge – 1:3 verlieren sie in Köln

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 Zum Sieg hat es für die Schwenninger Wild Wings am Donnerstagsabend gegen die Kölner Haie nicht gereicht.
Zum Sieg hat es für die Schwenninger Wild Wings am Donnerstagsabend gegen die Kölner Haie nicht gereicht. (Foto: Archiv: Dieter Reinhardt)

Die Schwenninger Wild Wings haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Kölner Haien 1:3 (1:1/0:1/0:1) verloren. Für die Mannschaft von Trainer Paul Thompson war es bereits die dritte Niederlage in Serie. Nach der Pleite bleiben die Neckarstädter auf dem letzten Tabellenplatz. SERC-Trainer Paul Thompson ließ den jungen Schwenninger Stürmer Kai Herpich und den deutsch-kanadischen Verteidiger Kyle Sonnenburg als überzählige Akteure auf der Tribüne. Für Sonnenburg durfte Youngster Boaz Bassen ran. Sein 700. DEL-Spiel bestritt am Donnerstagabend Stürmer Tobias Wörle.

Es waren aber die Kölner, die in der ersten Hälfte des ersten Drittels mächtig Druck machten. Frederik Tiffels und Jason Akeson vergaben in der Anfangsphase gute Möglichkeiten. Als Anthony Rech für zwei Minuten auf die Strafbank musste, zog Alexander Sulzer ab, der Puck wäre beinahe von Ryan Jones noch erfolgreich abgefälscht worden. In der elften Minute gingen die Haie verdientermaßen in Front. Alexander Oblinger überwand den in dieser Situation unglücklich agierenden SERC-Torwart Dustin Strahlmeier.

Die Wildschwäne fanden erst allmählich ins Spiel. In der 14. Minute glichen sie dann aber im Powerplay aus. Simon Danner hatte Vili Sopanen mustergültig bedient und der Neuzugang brauchte die Scheibe nur noch ins leere Tor zu schieben. Schwenningen war dann voll in der Partie. Wörle vergab die mögliche Gästeführung. In Überzahl kam auch Marcel Kurth zu einer guten Chance gegen KEC-Goalie Gustaf Wesslau.

Das zweite Drittel plätscherte zunächst so vor sich ihn. Dann fiel aber das 2:1. Felix Schütz setzte sich gegen Strahlmeier, der den Puck durch die Beine passieren ließ, durch. Sebastian Uvira verpasste anschließend die Riesenmöglichkeit zum 3:1. Der 25-Jährige traf den leeren Schwenninger Kasten nicht.

Die Domstädter steckten dann etwas zurück. Die Schwäne wurden wieder stärker. Sie durften zweimal nacheinander in Überzahl ran. Ihr Powerplay war aber nicht präzise genug, die Pässe kamen oft nicht an. „Es nützt uns nichts, wenn wir nur den Gegner unter Druck setzen, wir müssen auch die nötigen Tore machen“, sagte Wild-Wings-Stürmer Mirko Höfflin nach zwei Dritteln. Zu Beginn des dritten Drittels hatten beide Mannschaften Chancen, doch weder die Schwenninger Wild Wings noch die Kölner Haie konnten diese nutzen. Sebastian Uvira hatte in der 47. Minute eine große Chance, doch Dustin Strahlmeier war zur Stelle. Man merkte, dass das Spiel ruppiger wurde. Phasenweise waren die Wild Wings in Unterzahl, aber auf Dustin Strahlmeier war Verlass. Trotzdem blieben die Kölner Haie am Drücker. Die Schwenninger gaben alles, wurden aber gegen Ende der Partie nicht gefährlich. Ville Korhonen verpasste den Ausgleich. In der letzten Minute schoss der Kölner Felix Schütz das 3:1. Für die Wild Wings war an diesem Abend mehr drin. Sie brachten den Puck zu selten ins Tor. Im letzten Drittel waren die Schwenninger zu oft in der Unterzahl.

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