Die Redaktion Friedrichshafen stellt sich vor: Lokal-Journalist Andy Heinrich

Lesedauer: 3 Min
Seit 2005 im Einsatz für die SZ: Andy Heinrich.
Seit 2005 im Einsatz für die SZ: Andy Heinrich. (Foto: ah)
ah

Name: Andy Heinrich (ah)

Alter: 54

Aufgabe: Lokal-Journalist

und Pressefotograf

Bei der SZ seit: 2005

E-Mail: info@andy-heinrich.com

Für eine Tageszeitung schreiben zu dürfen, hat für mich seinen ganz besonderen Reiz. In meiner täglichen Arbeit entdecke ich immer wieder spannende Geschichten, treffe interessante Menschen, blicke hinter Türen, die für Außenstehende in der Regel verschlossen bleiben, erlebe Schicksale ebenso wie Glücksmomente.

Seit 2005 berichte ich vornehmlich aus Langenargen und Eriskirch. „Bei Euch ist ja immer was los. Du hast fast täglich eine Story auf Lager“, höre ich nicht selten. Stimmt, meistens zumindest. Wie die Geschichte über den international erfolgreichen, damals 90-jährigen Kameramann Peter Forster aus Kressbronn, der einst mit Filmgrößen wie Karin Dor, Blacky Fuchsberger, Lilli Palmer oder O.E. Hasse gedreht hat, den mit Gerd Fröbe bis zu dessen Tod eine innige Freundschaft verband, und der Horst Tappert alias „Derrick“ für die Bretter dieser Welt entdeckte: „Jeder Tag hat eine Überraschung für Dich parat, Du muss sie nur finden“, sagte Forster damals zu mir – wie recht er hatte. Denn oft sind es die unerwarteten Dinge des alltäglichen Lebens, die uns überraschen, über die wir berichten und informieren – auf der großen Bühne des Weltgeschehens ebenso wie im beschaulichen Langenargen.

Wenn ich nicht mit Stift und Block meine Runden drehe, bestimmt die Fotografie mein Leben, sie ist meine Passion, meine Art, Kunst zu leben. „Schieße ein gutes, aussagekräftiges Foto, und dein Artikel wird gelesen“, gab mir einst ein erfahrener Redakteur der SZ mit auf den Weg. Diese Leidenschaft, einen bestimmten Moment für die Ewigkeit einzufrieren, ist eine Herausforderung, die in Zeiten oft unüberlegter, schneller Schnappschüsse mit Smartphone, Tablets & Co. umso mehr an Bedeutung gewinnt. Am Ende steht das Zusammenspiel von Wort und Bild, das eine Geschichte, einen Artikel, interessant macht und mir das Gefühl gibt, etwas geschaffen zu haben, dass von vielen Menschen täglich in der „Schwäbischen Zeitung“ aufgenommen und gelesen wird.

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