Die Redaktion Friedrichshafen stellt sich vor: Karikaturist Klaus Stopper

Lesedauer: 2 Min
 Umgeben von seinen Karikaturen: Klaus Stopper.
Umgeben von seinen Karikaturen: Klaus Stopper. (Foto: Stopper)
Schwäbische Zeitung

Name: Klaus Stopper

Alter: 57

Aufgabe: Karikaturist

Arbeitet für die SZ: seit 2014

E-Mail: stoppzeichen@gmx.de

Ein Held meiner Kindheit war Fritz Maier, einst Lokalkarikaturist in Friedrichshafen, der meinen Vater begeisterte und mich überzeugte: Lokalzeitungs-Karikaturist ist ein nobler Beruf. Neben meinem eigentlichen Beruf als Leiter einer Lokalredaktion am Rande der Alb fröne ich dieser Leidenschaft derzeit für acht Lokalzeitungen. Aber Friedrichshafen ist schon besonders. Hier bin ich in dem Gebäude geboren, das heute das Kulturamt ist. Aufgewachsen in Tettnang, war der „Hafen“ häufiger Anlaufpunkt. Den Opa besuchen, der einst Ingenieur bei Maybach, Dornier und ZF war, auch zahlreiche weitere Verwandtschaft lebt und lebte dort. Zeichnen war eine Leidenschaft, die Abi-Zeitung war voll mit meinen Karikaturen. Die Idee, Kunst zu studieren, erwies sich als Komplettfiasko, die anschließende Idee der kompletten Kehrtwende führte mich vier Jahre als Sozialversicherungsfachangestellten zur Häfler AOK. Das erdete mich. Studium der Verwaltungswissenschaft in Konstanz, durch Zufall wurde ich freier Mitarbeiter der Zeitung dort und – bumms – das war’s. Endlich wusste ich, was ich werden will. Meine erste Karikatur dort war was mit der Imperia, die Redakteure jubelten. 27 Jahre ist das her, und seither schreibe und zeichne ich mit Begeisterung für Lokalzeitungen. Und es stimmt: Das ist ein nobler Beruf.

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