Die Promi-Geburtstage vom 28. Januar 2009: Elijah Wood

Lesedauer: 4 Min
Deutsche Presse-Agentur

Er kann machen, was er will, das putzige Image des treuherzigen Hobbits Frodo wird Elijah Wood einfach nicht los.„Ich versuche, mich frei davon zu machen. Aber ich weiß, dass Frodo immer mein Schatten bleiben wird“, sagte der Jungstar einmal.

Dabei ist Wood einer der begabtesten und auch vielseitigsten Schauspieler Hollywoods, und längst ein alter Hase in der Traumfabrik. Heute feiert der „ewige Frodo“ seinen 28. Geburtstag.

Aber es gibt definitiv ein Leben nach „Herr der Ringe“. So konnte Elijah Wood in dem raffinierten Thriller „The Oxford Murders“, der bei uns gerade auf DVD erschienen ist, zeigen, dass er mehr kann, als sich gegen fiese Orks zur Wehr zu setzen. Wood spielt einen amerikanischen Mathematikstudenten, der in die altehrwürdige britische Universitätsstadt kommt, um bei einem berühmten Professor (John Hurt) zu studieren. Als es zu einer Reihe von Morden kommt, vermischen sich mathematische Theoreme mit der kaltblütigen Logik eines Serienkillers. Elijah Wood löst die kniffligen Rätsel sehr ansehnlich, und verführt nebenbei noch eine hübsche Krankenschwester.

Zuvor war der smarte Jüngling mit den strahlend blauen Augen in ambitionierten Filmen wie dem Kennedy-Biopic „Bobby“, der Hommage „Paris, je t'aime“ oder in der Bestseller-Verfilmung „Alles ist erleuchtet“ nach dem Roman von Jonathan Safran Froer zu sehen. Und mit „Sin City“ wagte Wood einen Ausflug in die düsteren Gefilde der Comic-Novels von Frank Miller. Wood hat sich seine Rollen nach dem Riesenerfolg mit Peter Jacksons Mittelerde-Trilogie also sehr genau ausgesucht, 2004 glänzte er in Michel Gondrys surrealem Independent-Abenteuer „Vergiss mein nicht!“.

In seiner Kindheit galt Elijah Wood, der vom Kritikerpapst Roger Ebert einmal als talentiertesten Schauspieler seiner Generation gelobt wurde, als hyperaktives Wunderkind (Spitzname “Monkey“), das bereits mit sechs Jahren eine Schule für Models besuchte. Schon 1990 stand er an der Seite von Armin Mueller-Stahl für „Avalon“ vor der Kamera, es folgten Auftritte in Filmen wie „Paradise“ mit Don Johnson und Melanie Griffiths, „Forever Young“ oder Ang Lees grandiosem „Eissturm“ von 1997.

Seine zweite große Leidenschaft ist die Musik, vor zwei Jahren gründete Elijah Wood sein eigenes Plattenlabel „Simian Records“. Über sein Privatleben dringt dagegen wenig an die Öffentlichkeit, 2003 war er fünf Monate mit Franka Potente zusammen, die er bei den Dreharbeiten zu „Try Seventeen“ kennengelernt hatte.

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND CARTER, Nick amerikanischer Popsänger 29 28.01.1980 Jamestown USA DARABONT, Frank amerikanischer Drehbuchautor und Filmregisseur 50 28.01.1959 Montbéliard Frankreich BUSSE, Jochen deutscher Kabarettist, Komiker und Schauspieler 68 28.01.1941 Iserlohn Deutschland

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen