Die Promi-Geburtstage vom 11. Februar 2009: Jennifer Aniston

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Deutsche Presse-Agentur

Hollywoodstar Jennifer Aniston ist schön, erfolgreich und wohlhabend. Momentan steht sie auf Platz drei der „Forbes“-Liste. Trotzdem hatte sie ihrem heutigen vierzigsten Geburtstag skeptisch entgegen gesehen. Der Grund: Sie hatte ein besonders langes graues Haar bei sich entdeckt.

„Es ist nicht mein erstes, es war die Tatsache, dass es so lang war. Ich dachte 'Oh, das war dort. Wie viele andere sind noch da, und was bedeutet das?' Ich bin fast in Tränen ausgebrochen,“ sagte sie laut „People.com“ in der Show von US-Talkmasterin Ellen DeGeneres.

Spannend wird auch, wie der „Friends“-Star seinen Geburtstag feiert. Ihr Freund John Mayer (31) werde ganz sicher zu ihrer Party kommen, so Aniston. Mehr verriet sie DeGeneres aber nicht über ihre Zukunftspläne mit dem Musiker. Mit ihm hatte sie im vergangenen dreiviertel Jahr eine turbulente On-off-Beziehung geführt. Davor war sie kurz mit einem Filmtechniker liiert gewesen. Aniston will sich vermutlich nicht wieder so weit aus dem Fenster lehnen, wie sie es mit dem Jeans-Model Paul Sculfor getan hatte. Den hatte sie 2007 sogar bei sich einziehen lassen, Gerüchte kursierten, die beiden wollten gar ein Kind adoptieren. Doch nur einen Monat später kam dann das Aus.

Nach der gescheiterten Ehe mit Filmbeau Brad Pitt ist die griechischstämmige Schauspielerin ein gebranntes Kind. Das einstige Traumpaar, das sich bei einem Feuerwerk am Pazifik im Sommer 2000 das Ja-Wort gab, wurde geradezu für seine ungekünstelte, bodenständige Eleganz gefeiert. Lange ganz weit oben auf den „Most sexy“ und „Most Beautiful“-Listen, waren sie im alten Europa bei Madame Tussauds - eng umschlungen und in Wachs geformt - gar die erste angefertigte Doppelfigur.

Was nach einer zukunftsträchtigen Beziehung aussah, fand im Januar 2005 sein unverhofftes Ende. Kaum war die letzte Folge von „Friends“ 2004 über Amerikas Bildschirme geflimmert, hatte Aniston Verträge für vier große Filmprojekte unterschrieben. Gerüchte, nach denen sie eine Karriere als Leinwandstar und Pitt ein Baby wollte, sowie Bilder, die Pitt Hand in Hand mit seiner Kollegin Angelina Jolie zeigten, waren der Anfang vom Ende.

Aber auch nach der besiegelten Scheidung im August 2005 schwärmte Aniston weiter von ihrem Ex-Mann. „Ich liebe ihn. Ich liebe ihn wirklich und ich werde ihn mein ganzes Leben lang lieben“, sagte Aniston der Zeitschrift „Vanity Fair“. „Er ist ein fantastischer Mann.“

Die Tochter von Seriendarsteller John Aniston („Zeit der Sehnsucht“) trat nach ihrem Abschluss 1987 an der New York School of the Performing Arts in verschiedenen Off-Broadway-Produktionen auf und wurde für eine Reihe von Serien ­ darunter „Ferris Bueller“ und „The Edge“ - engagiert. Ihre Rolle in „Friends“ machte die in New York aufgewachsene Darstellerin schließlich international bekannt und brachte ihr Emmy und Golden Globe ein. Nach insgesamt zehn Staffeln kassierte sie zum Schluss 1,25 Millionen Dollar pro Folge.

Der Wechsel zum Film gelang Aniston scheinbar mühelos. Die Schauspielerin, die den Blick des „American Sweetheart“ bis zur Perfektion beherrscht, blieb zunächst der Komödie und ihrem Ruf als attraktiver Gutmensch treu. In „Alles Routine“ (1998) mimte sie eine naive Kellnerin, in der Erfolgskomödie „Bruce Allmächtig“ (2003) war sie die gutherzige Freundin von Jim Carrey und im Kinohit „Und dann kam Polly“ (2004) gab sie das nette Flower-Power Girl.

Doch das Patenkind von „Kojak“ alias Telly Savalas wollte mehr als nur romantische Komödien drehen und wechselte 2005 mit „Entgleist“ in das Genre des Psychothrillers. Dass sie die Leinwand nicht nur mit Charme und Esprit füllen und ihr Publikum zum Lachen bringen kann, bewies Jennifer als unglückliche Supermarktkassiererin an der Seite von Jake Gyllenhaal in „The Good Girl“ (2002) und in der Independent-Produktion „Friends with Money“ (2006).

Die romantische Komödie „The Break Up ­ Trennung mit Hindernissen“ (2006) drehte sich um genau die Themen, die Aniston kurz zuvor öffentlich ausgetragen hatte ­ Kränkung, Enttäuschung und Verlust ­ und löste erneut einen großen Medienrummel um ihr Privatleben aus. Nach den Dreharbeiten waren Aniston und Co-Star Vince Vaughn für ein Jahr ein Paar.

Nach der Scheidung von Brad Pitt hatte sich Aniston anfangs tapfer gegeben und gratulierte ihrem Ex-Mann und seiner neuen Liebe Angelina Jolie sogar zum ersten gemeinsamen Kind. Doch kürzlich war es dann vorbei mit Anistons Toleranz: In der Dezemberausgabe der „Vogue“ kritisierte sie erstmals öffentlich, dass Jolie freimütig Details ihrer Romanze mit Pitt bei den Dreharbeiten zu „Mr. & Mrs. Smith“ ausgeplaudert hatte. Zu dem Zeitpunkt waren Aniston und Pitt noch miteinander verheiratet. „Es wurde Sachen gedruckt, die definitiv aus einer Zeit stammten, als ich noch nicht wusste, was los war“, sagte Aniston dem Magazin.

Zumindest auf der Leinwand aber bleibt Jennifer Aniston einer der uneingeschränkten Lieblinge: 2006 hatte ihre Komödie „Trennung mit Hindernissen“ schon die 100-Millionen-Dollar-Marke geknackt. Mit der Anfang März bei uns anlaufenden Hundekomödie „Marley und ich“ gelang ihr das Anfang des Jahres wieder. Ganz neu auf deutschen Kinoleinwänden ist die Liebeskomödie „Er steht einfach nicht auf Dich“, in der Ben Affleck keine Lust hat, sich auf eine Ehe mit Jennifer Aniston einzulassen.

NAME BERUF ALTER GEBURTSDATUM GEBURTSORT GEBURTSLAND ROWLAND, Kelly amerikanische R&B-Sängerin und Schauspielerin 28 11.02.1981 Atlanta USA NELDEL, Alexandra deutsche Schauspielerin 33 11.02.1976 Berlin Deutschland REYNOLDS, Burt amerikanischer Filmschauspieler 73 11.02.1936 Waycross USA

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