Die Notizen des 11. Spieltags

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Deutsche Presse-Agentur

Kurioses und Wissenswertes rund um den 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga:

Die Reihe außergewöhnlicher Maßnahmen fand beim Aufsteiger 1899 Hoffenheim seine Fortsetzung. Um zu testen, ob Tobias Weis trotz seines angebrochenen Zehs einsatzfähig ist, machte sich Trainer Ralf Rangnick mit dem Mittelfeldspieler auf zum nächsten Bolzplatz, wo Weis ein paar Bälle aufs Tor schießen sollte. Allerdings waren die Trainingsbälle des Aufsteigers zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg ins Stadion. Da der einzige noch im Hotel befindliche Ball platt war, fuhren Rangnick und Weis zur nächsten Tankstelle, pumpten das Leder auf und testeten dann auf dem nahe gelegenen Hartplatz die Fitness des 23-Jährigen. „Sehr zur Freude der Dorfjugend“, wie Rangnick anmerkte.

Für den Tag nach dem letzten Hinrunden-Spiel bei Bayer Leverkusen hat der FC Energie schon ein besonderes Weihnachtssingen im eigenen Stadion angesetzt. Auf der Nordwand-Tribüne sollen die Fans am 14. Dezember bei Gratis-Glühwein mit einem Fest-Ständchen die Cottbuser Profis in den Urlaub verabschieden. Hoffentlich hat der Tabellen-Letzte bis dahin noch ein paar Pünktchen mehr als bisher im Sack.

Nach dem Sieg gegen Arminia Bielefeld wurde Franck Ribéry wegen seiner Beteiligung an allen drei Münchner Treffern gefeiert, geehrt worden war er bereits vor dem Anpfiff. Der 25 Jahre alte französische Nationalfußballer war vor wenigen Wochen von seinen Kollegen aus den vier höchsten deutschen Ligen mit einem Stimmenanteil von 37,3 Prozent zum „Spieler der Saison 2007/08“ gewählt worden und wurde deshalb am Samstag von der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) ausgezeichnet.

Auch gegen Arminia Bielefeld war die Münchner Allianz Arena einmal mehr ausverkauft - zum 75. Mal bei einem Heimspiel des FC Bayern. Damit wurde die Marke von sechs Millionen Zuschauer durchbrochen.

Ex-Bundestrainer Berti Vogts verfolgte auf der Tribüne das Nord-Derby zwischen Hannover 96 und dem Hamburger SV. Sein Abstecher in die niedersächsische Landeshauptstadt hatte praktische Gründe. Der Nationaltrainer von Aserbaidschan suchte nach einem Quartier für sein Team, das in der WM-Qualifikation am 9. September 2009 in Hannover gegen die DFB-Auswahl anzutreten hat. Drei Hotels kamen in die engere Auswahl. Die endgültige Entscheidung soll nach Rücksprache mit dem Verband in Aserbaidschan fallen.

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