Im Hinspiel siegt der FV Altheim (unten: Sebastian Gaupp) gegen den TSV Straßberg (oben: Kaan Altinsoy) nach einem turbulenten
Im Hinspiel siegt der FV Altheim (unten: Sebastian Gaupp) gegen den TSV Straßberg (oben: Kaan Altinsoy) nach einem turbulenten Spiel in der zweiten Halbzeit mit 3:2. (Foto: Archiv- Thomas Warnack)
Sportredakteur

Bereits am heutigen Freitagabend (19 Uhr) steht das nächste Spiel in der Fußball-Landesliga für den FV Altheim an. Die Reise führt die Mannschaft von Trainer Zoran Golubovic zum TSV Straßberg. Spielbeginn in Straßberg ist um 19 Uhr. Ein Sieg und die Grün-Weißen haben zum einen den Klassenerhalt sicher und dürfen sich zum anderen das Etikett des besten Aufsteigers ans Revers heften.

Noch in bester Erinnerung dürfte bei vielen Fans der beiden Mannschaften das Hinspiel sein. Am 5. November des vergangenen Jahres spannte Altheim seine Anhänger (einmal mehr) auf die Folter. 3:2 für die Mannschaft um Kapitän Sebastian Gaupp hieß es nach 90 Minuten. Vor allem im zweiten Teil der zweiten Halbzeit ging damals die Post ab. Altheim bog innerhalb von 60 Sekunden einen 1:2-Rückstand in eine 3:2-Führung um. Ein Eigentor (80.) und ein Treffer von Stefan Münst (81.) brachten an einem trüben Novembernachmittag die Wende, nachdem Raffael Keinath (62.) zunächst die Führung durch Florian Geiselhart (56.) ausgeglichen und Aldin Mujagic (70.) die Gäste sogar in Führung gebracht hatte.

Ein ähnliches Spiel könnte es durchaus auch am heutigen Freitag werden. Der FV Altheim muss gleich auf mehrere Spieler verzichten: Wendelin Spitzfaden fehlt aus beruflichen Gründen, Timo Reck aus privaten. Florian Geiselhart hat die Sommergrippe jetzt doch richtig erwischt, nachdem es am vergangenen Wochenende in Ostrach eigentlich schon wieder besser ausgesehen hatte. Philipp Maier hat im Spiel in Ostrach einen Schlag aufs Knie erhalten und fällt ebenfalls aus. „Eine Zeit lang haben wir in der Defensive improvisiert, zuletzt in der Offensive, jetzt müssen wir überall improvisieren“, nimmt es Altheims Trainer Zoran Golubovic mit Humor. Patrick Spies ist zudem weiter gesperrt, steht erst gegen Weiler am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung. Deshalb werden einige Spieler aus der zweiten Mannschaft eine Chance erhalten. „In die Mannschaft kehrt Jonathan Guth zurück“, sagt Golubovic und freut sich über einen Rückkehrer.

Komfortable Ausgangssituation

Dass die Partie ein dickes Brett ist, das es zu bohren gilt, weiß auch Altheims Trainer. „Das ist eine schwer zu spielende Mannschaft, die sehr gut in der Defensive steht, vielleicht als eine der besten der Liga. Aber sie können auch nach vorne spielen. Das haben sie ja bei uns im Hinspiel gezeigt. Der Sieg in Ostrach hat uns in eine komfortable Situation gebracht, jetzt haben wir die Chance, den Deckel drauf zu machen“, sagt der Coach. Denn zwar könnte es sein, dass schon 38 Punkte reichen, aber sicher ist sicher. „Mit einem weiteren Dreier sollte auch rechnerisch alles klar sein, auch angesichts des Restprogramms und den Spielkonstellationen.“ Denn eins ist klar: Wir haben keine Lust auf Rechenspielchen bis zum letzten Spieltag.“

Die Straßberger müssen weiter auf zwei verletzte Spieler verzichten. Zum einen fällt mit dem Ex-Gammertinger Raffael Keinath der erfolgreichste Torschütze aus, der neun Tore in 20 Spielen machte. Zum anderen fehlt Daniel Bach. Die Straßberger 2018 haben nicht mehr so wahnsinnig viel mit denen der Vorrunde zu tun. In der Winterpause kamen drei neue Spieler, die Mannschaft kletterte im Verlauf der Saison in der Tabelle. Lag das Team von Trainer Oliver Pfaff zwischen dem 6. und 24. Spieltag immer auf Rang zwölf oder schlechter, ist das Team dank fünf Spielen ohne Niederlage bis auf Platz sechs geklettert. Doch zuletzt drei Niederlagen in Folge (Oberzell, Ravensburg II, Friedrichshafen) ließen die Mannschaft wieder auf Rang sieben, hinter den heutigen Gegner, zurückfallen.

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