„Die ganze Mannschaft hat mich überzeugt“

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13 verletzte Spieler, da kommt man schon ins Grübeln: Heges Trainer Thomas Kristen.
13 verletzte Spieler, da kommt man schon ins Grübeln: Heges Trainer Thomas Kristen. (Foto: Christian Flemming)
Schwäbische Zeitung

Thomas Kristen, Trainer des Fußball-Kreisliga-A-Ligisten SGM Hege-Nonnenhorn/Bodolz, hat aktuell 13 verletzte Spieler. Darunter sind auch Schlüsselspieler. Und trotzdem gewann seine Mannschaft das Wiederholungsspiel in der 1. Runde des Bezirkspokals gegen die SGM Fischbach-Schnetzenhausen deutlich mit 4:0. Mit Thomas Kristen sprach Giuseppe Torremante.

Herr Kristen, das erste Spiel wurde am vergangenen Mittwoch nach 70 Minuten beim Stand von 2:0 für Ihr Team wegen eines Gewitters abgebrochen. Im Wiederholungsspiel hat Ihr Mannschaft nichts anbrennen lassen und das, obwohl ihr Team bereits am Samstag ein Testspiel gegen Argental (0:3) in den Beinen hatte. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider. Meine Mannschaft hat auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Zur Halbzeit haben wir mit 2:0 geführt und das gibt einem Team für Hälfte zwei, vor allem bei diesen hohen Temperaturen, die nötige Sicherheit. Obwohl ich aktuell 13 verletzte Spieler habe, bewies die Mannschaft, dass sie eine starke Einheit ist.

13 Spieler sind bei Ihnen aktuell verletzt, das heißt, dass die Ergänzungsspieler sich gut eingefügt haben, oder?

In der Tat. Alle, die auf dem Platz waren, zeigten eine engagierte Leistung. Sie ließen den Ball gut laufen. Es war ein Fußballspiel, das für die Zuschauer kurzweilig war. Unter den verletzten Spieler sind auch Schlüsselspieler wie Markus Rössler, Marcel Döberl oder Marius Wetzel. Aber, wie schon gesagt, ein Trainer muss mit dem Spielermaterial auskommen, das er hat. Die Ergänzungsspieler haben Ihre Sache gut gemacht. Uns kommt der breite Kader entgegen.

Was hat Ihnen denn am 4:0-Sieg besonders gut gefallen?

Die ganze Mannschaft hat mich überzeugt. Herausheben will ich unseren Torwart Oliver Weber, der gut mitgespielt hat. Auch Stefan Philipp zeigte eine starke Leistung. Er organisierte die Abwehr exzellent, gab klare Anweisungen an seine Nebenleute.

In der zweiten Runde des Bezirks- pokals geht es am Mittwoch (18.30 Uhr) zum SV Achberg. Ihre Prognose?

Achberg ist ein Gegner, der uns normalerweise liegt. Obwohl wir in der abgelaufenen Saison in Achberg 2:2 spielten und zu Hause mit 1:0 gewannen, ist für mich Achberg der klare Favorit. Die Mannschaft hat sich gut verstärkt und mir fehlen am Mittwoch weitere Spieler, die im Urlaub sind. Für uns wird es ein ganz schweres Spiel.

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