Die Dorade lässt der Kreativität des Kochs Raum

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Deutsche Presse-Agentur

Im Mittelmeerraum zählt die Dorade schon lange zu den beliebtesten Speisefischen. Seit einigen Jahren ist sie auch fester Bestandteil deutscher Fischtheken.

Ein Grund für ihre steigende Beliebtheit hierzulande könnte die Vielfalt an möglichen Zubereitungsformen sein. „Die Dorade ist ein Fisch, der der Kreativität des Kochs großen Freiraum lässt“, sagt Wolfgang Stein, Küchenchef aus Münster und Vorstand im Verband der Köche Deutschlands in Frankfurt.

In den Herkunftsländern Spanien und Italien wird die Dorade bevorzugt als ganzer Fisch gegrillt und mit Alioli oder frischem Pesto gegessen. Auch eine leichte Limonensoße mit Basilikum und Tomaten harmoniert laut Stein hervorragend mit gegrillter Dorade, ebenso wie eine Honigsoße mit Thymian oder Rosmarin. Als Beilage passen Nudeln, ein Ratatouille aus Zucchini, Paprika und Auberginen oder auch Fenchel. Der Küchenchef trinkt dazu am liebsten einen gekühlten leichten Rotwein.

Auch in der asiatischen Küche ist die Dorade beliebt. In der Regel werde sie dabei als Filet mit Sojasoße und anderen Gewürzen mariniert und im Bambuskochtopf gedämpft, aber auch im Wok oder auf der Teriyaki-Platte gebraten, erklärt Stein. Als Begleitung empfiehlt er zu dieser Variante asiatische Nudeln und leichtes Bier. Die Dorade Royal wird mittlerweile ganzjährig in Aquakulturen gezüchtet und in Deutschland in guter bis sehr guter Qualität angeboten, hieß es kürzlich in der Fachzeitschrift „Forschungsreport“.

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