DFB will „Friedensgipfel“ mit Magath

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) scheint den Streit mit Trainer Felix Magath vom VfL Wolfsburg entschärfen zu wollen.

„Ich bin zu einem Friedensgipfel bereit“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch dem Fachmagazin „kicker“. Magath liegt mit dem DFB seit Wochen im Clinch, weil er sich weigert, eine 10 000-Euro-Strafe wegen Schiedsrichter-Beleidigung zu zahlen. Das DFB-Bundesgericht soll Ende Januar als dritte Instanz ein Urteil fällen.

Zuletzt hatte Koch eher die Konfrontation gesucht. „Notfalls muss der Kontrollausschuss den Sanktionskatalog auspacken“, zitierte das Magazin „Sportbild“ den DFB-Vizepräsidenten: „Da gibt es noch härtere Möglichkeiten.“

Magath fühlt sich ungerecht behandelt, nachdem er in der Bundesliga-Partie am 22. November gegen den VfB Stuttgart in der Pause Schiedsrichter Helmut Fleischer eine Spielleitung „unter aller Sau“ attestiert hatte. Dafür war der Coach auf die Tribüne verbannt worden und am 28. November durch einen Einzelrichter-Entscheid zur Zahlung einer 10 000-Euro-Strafe verurteilt worden. Am 11. Dezember bestätigte das Sportgericht in einer mündlichen Verhandlung diesen Urteilsspruch aus dem schriftlichen Verfahren. Der VfL-Trainer legte daraufhin Berufung ein.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen