Devisen: Eurokurs hält sich über 1,35 Dollar

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Der Euro hat sich am Donnerstag über 1,35

Die Aussagen von US-Wirtschafts- und Finanzminister Timothy Geithner vom Vortag wirkten immer noch nach, hieß es am Markt. Geithner hatte sich positiv zum chinesischen Vorschlag zur Änderung des internationalen Währungssystems geäußert. Er sei gegenüber einer Ausdehnung der Sonderziehungsrechte des IWF "ziemlich offen". Dies war am Markt der Helaba zufolge als Signal missverstanden worden, dass die Rolle des US-Dollar als Reservewährung von den USA geschwächt werden könnte. Auch Händler äußerten sich zurückhaltend. "Einerseits ist es schwierig für die USA, für einen starken Dollar zu sorgen, da dies die Wettbewerbsfähigkeit von US-Gütern schwächt. Andererseits könnte ein schwacher Dollar Probleme bei der Finanzierung des Staatsdefizits machen, da Anleger davor zurückschrecken, US-Anleihen zu kaufen", kommentierte ein Händler.

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