Devisen: Eurokurs gefallen - Schwache Aktienmärkte belasten

Lesedauer: 2 Min

Der Euro hat am Mittwoch seine

"Die schwachen Daten vom US-Häusermarkt haben den Euro und die Aktienmärkte nach unten gezogen", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte von der BHF-Bank. Der Dollar werde bei Unsicherheit immer noch als "sicherer Hafen" gesucht. Der Eurokurs orientiere sich daher sehr stark an den Aktienmärkten. In den USA waren die Verkäufe bestehender Häuser im Januar überraschend gefallen. "Es gibt noch keine Anzeichen für eine Erholung am amerikanischen Häusermarkt", sagte Rieke.

Die Kurserholung des Euro am Dienstagabend war laut Rieke auch auf die als optimistisch aufgefasste Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem US-Senat zurückzuführen. Die Märkte hätten es honoriert, dass Bernanke mit dem Jahr 2010 einen Zeitpunkt für eine mögliche Konjunkturerholung angegeben habe. "Allerdings ist an den Märkten offensichtlich nach einer Kaufgelegenheit gesucht worden", sagte Rieke. Schließlich habe Bernanke auf eine Vielzahl von Risiken für seine Prognose hingewiesen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88840 (0,87970) britische Pfund , 123,76 (122,40) japanische Yen und 1,4848 (1,4805) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 978,50 (984,25) Dollar gefixt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen