Devisen: Euro nahezu unverändert - Weiter erholt nach enttäuschenden US-Daten

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Der Euro hat sich am Freitagabend gegenüber seinem

Shaun Osborne, Leitender Währungsstratege bei TD Securities in Toronto, führte die Schwäche des Dollar auch auf eine leichte Erholung am US-Aktienmarkt zurück. Dort hatte ein Medienbericht vom Donnerstag zeitweise positiv nachgewirkt, wonach die US-Regierung plant, Hypothekenzahlungen für in Not geratene Hausbesitzer zu bezuschussen. Insofern sei der Dollar als vermeintlich "sicherer Hafen" weniger gefragt gewesen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,2823 (Donnerstag: 1,2833) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7798 (0,7792) Euro. Zu diesem Zeitpunkt hatten europäische Konjunkturdaten den Greenback beflügelt, die auf eine schärfere Rezession in der Eurozone als ursprünglich angenommen hindeuteten, hieß es. So war etwa die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal 2008 so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 geschrumpft.

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