Devisen: Euro gerät unter Druck - Dollar als 'sicherer Hafen' gefragt

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Der Kurs des Euro ist am Dienstagabend

Händlern zufolge war der Greenback wieder als vermeintlich sicherer Hafen gefragt, nachdem Befürchtungen aufgekommen waren, dass der an diesem Dienstag vorgestellte US-Rettungsplan für den Bankensektor zu kurz greifen könnte. Diese Sorgen hatten die Aktienmärkte deutlich belastet und die Nachfrage nach US-Dollar erhöht.

Zusätzlich unter Druck geriet der Euro im Zuge der Anhörung von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses, bemerkten Börsianer. "Bernanke hat nichts Neues gesagt", kommentierte Meg Browne, Währungsstratege bei Brown Brothers Harriman. Vielmehr habe der Notenbankchef betont, dass die milliardenschweren Liquiditätsspritzen für den Markt kein "Allheilmittel" seien, ergänzte Matt Esteve, Devisenhändler bei Tempus Consulting. Dies habe die Stimmung unter den Anlegern zusätzlich eingetrübt.

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